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Bankenkrise!

DAX – minus 28%, ATX minus 35%, Nikkei und Dow Jones

– allesamt abgestürzt ins Bodenlose. Die Welt der Börsianer existierte kaum einmal mehr auf dem Papier. 100 Billionen Dollar in den USA, 24 Milliarden, nein: doch eher 100 Milliarden Verlust der Hypo Real Estate in Deutschland. Zahlenspielereien der Bank-Manager. Die Hiobsbotschaften erreichten Österreich mit einer Woche Verzögerung …

Dann der Super-Gau. Konkurs des Staates Island! Mehr als 20 Tage hielten die Schreckensnachrichten aus der Finanzwelt den Börsenpuls im Hochdruckbereich. Die Politiker waren gefordert und griffen buchstäblich in letzter Minute ein: Leitzinssenkung, Milliarden- Kredite … und langsam erholten sich die Börsen. Die Gründe für den Crash? Managerversagen. Verloren gegangenes Vertrauen in Kredite, die von Bank zu Bank transferiert wurden, um kurzfristige Verluste auszugleichen. Die Macht der Demokratie und des Kapitalismus – einst ein ideales Paar des Westens – stand vor dem Aus. Am Ende blickten die Banker nur mehr mitleidig aus ihren globalisierten Glastürmen auf ihre Kontrahenten gegenüber.

Und wir Sparer, Häuslbauer, Zukunftsinvestierer, Kleinaktionäre? Noch vor wenigen Monaten konnten wir im Vertrauen auf die Anlagetipps unserer Hausbanken ruhig schlafen. Glaubten ihren Beteuerungen, den Kredit für das Eigenheim doch in Fremdwährungen wie Yen oder Schweizer Franken aufzunehmen. Aber heute? Müssen wir uns wirklich Sorgen machen? Ist unsere – auf Jahre ausgerichtete Finanzierungsoption – hinfällig geworden? Sind die mit Fremdkapital finanzierten Vorsorgewohnungen gefährdet? Grund genug für fratz&co, dieses Thema aufzugreifen und brisante Fragen zu stellen: Wie massiv sind Familien, die soeben ihr Eigenheim mit Fremdkapital finanziert haben, von der akuten Finanzkrise betroffen? Und: War das schon der ganze Börsencrash-Eisberg oder erst dessen Spitze? Antworten darauf gibt Ralph Decker, Geschäftsführer der Decker Finanz, im Gespräch mit fratz&co-Chefredakteurin Eva Sorantin.







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