Das österreichische Familien-Portal

  Home > Family > Elternfratz > Liebe und Sexualität > Verhütungscheck
WERBUNG

Riech mich

Riech mich fester!

"Wasch dich nicht, ich komme heim!" - Zarte Liebesworte für eine zarte Frau: Eine erotische Ankündigung von einem großen kleinen Mann. Ob sich Josephine wohl an die Wünsche ihres Ehemannes Napoleon gehalten hat?

Verhütungscheck

Der Wunsch nach sicherem und langfristigem Schutz vor Schwangerschaft ist so alt wie die schönste Nebensache der Welt. Im alten Ägypten war man schon auf dem richtigen Weg – gut Ding braucht aber meist Weile: Jahrhundertelang war man allerorts weiter auf der Suche nach dem idealen Verhütungsmittel. Die meisten Versuche erwiesen sich als durchaus kreativ, wenngleich wenig wirksam und benutzerfreundlich: Die Palette reichte von Amuletten (z. B. Mäuseherzen), ungustiösen Cocktails über das „Herausschleudern des Samens sofort nach dem Akte“ bis hin zum „Scheidenbläser“.

Hundertprozentiger Schutz

Absoluten Schutz bot nur absolute Enthaltsamkeit. Bis 1951 der Exilösterreicher Carl Djerassi und sein Kollege Gregory Pincus ihre „Antibabypille“ zum Patent anmeldeten: 1960 in den USA als Verhütungsmittel freigegeben, eroberte die Pille binnen weniger Jahre die (westliche) Welt. Ihre Methode: Durch die hohe Gabe künstlicher Hormone wird die Steuerungszentrale im Gehirn so überlistet, dass sie keine Befehle mehr an die Eierstöcke sendet. Der Zyklus findet nicht mehr statt, der Eisprung bleibt aus. Das Einnahmeschema – drei Wochen Einnahme, gefolgt von einer Woche Pause – sollte durch die Abbruchblutung deutlich machen, dass es zu keiner Schwangerschaft gekommen war.

„Oma Pille“ und ihre modernen Enkelinnen

An der Wirksamkeit der Pille zweifelt schon lange niemand mehr. Prof. René Wenzl, Oberarzt an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde in Wien: „Die Pille wirkt zuverlässig bei allen Frauen, unabhängig von Alter, ethnischer Zugehörigkeit und Körpergewicht. Egal, auf welchem Kontinent: Die Dosis wird nie angepasst, volle Effizienz mit geringsten Nebenwirkungen ist gewährleistet – sehr beeindruckend!“ Die modernen Nachfahrinnen der 50er-Jahre-„Ur-Pille“ sind so genannte Mikropillen: Die Kombinationspillen weisen einen Östrogengehalt von weniger als 50 Mikrogramm pro Dragee auf.





Mitreden:

Zu diesem Artikel gibt es 0 Kommentare

Kommentar schreiben: Artikel empfehlen:
Login:
Passwort:
Empfänger: Name:*
E-Mail:*
Absender: Name:*
E-Mail:*
   
WERBUNG