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Jetzt wird gefeiert!

Jetzt wird gefeiert!

Der Countdown läuft, die Hektik wächst – Kinderparty jedes Jahr wieder eine Herausforderung für Eltern. Wir haben die besten Tipps für Sie, wie sie das Fest möglichst stressfrei abwickeln.
Liegen Ihre Nerven bereits blank, wenn Sie an das bevorstehende Kinderfest denken? Dann gibt es immer noch einen Ausweg: Sie buchen eine Location und lagern das Chaos ganz einfach aus. Das hat den wesentlichen Vorteil, dass Sie sich den Rummel in Ihrer Wohnung ersparen (und glauben Sie mir, das ist ein ganz wesentliches Argument). Nachteil: Partys in Locations haben ihren mitunter nicht unbeträchtlichen Preis. Und manche Kids spielen einfach nicht mit. Zu Hause muss das Fest steigen. Und Punkt. „Ganz unrecht haben Kinder mit diesem Wunsch nicht“, meint Diplompädagoge Roman Kostrouch, bei den Wiener Kinderfreunden zuständig für Kinder-Events. Er ist nämlich der Meinung, dass die kleinen Gastgeber nirgends so viel Selbstbewusstsein an den Tag legen wie zu Hause. „In den eigenen vier Wänden fühlt man sich sicher, das geht uns Erwachsenen schließlich auch nicht anders“, so Kostrouch. Hat man sich also für das Fest daheim entschieden, hilft nur eines: Ruhe bewahren und mit guter Detail-Planung Chaos und Katastrophen ein Schnippchen schlagen.

Text: Johanna Kröner

Schritt für Schritt zum gelungenen Fest:

Die Checklist des Kinder-Event Spezialisten der Wiener Kinderfreunde, Roman Kostrouch

Schritt 1

Wie viele Kinder soll mein Kind circa einladen? Circa zehn Kinder sind noch überschaubar und auch verpflegbar, wenn die Räumlichkeiten dies zulassen. Zu Partys von Kindern, die noch nicht in die Schule gehen, sollten nicht mehr als sechs kleine Gäste eingeladen werden. 
Wer soll eingeladen werden? Um eine möglichst homogene Gruppe an Kindern zu haben, empfiehlt es sich, nur Kinder, die einander kennen (z.B.: Schule, Kindergarten, ...), einzuladen.

Schritt 2

Die Einladungen anfertigen und verteilen: Uhrzeiten (Start + Ende) und genauen Ort nicht vergessen, in die Einladung zu schreiben! Auch eine Telefonnummer für Zu- und Absagen angeben. Ob fertige Vordrucke verwendet werden oder das Kind die Einladungen selbst zeichnet und bastelt, ist freilich eine Zeitfrage, zweiteres macht für gewöhnlich aber größeren Spaß und ist eine schöne Einstimmung auf das Fest.

Schritt 3

Den Party-Ablauf festlegen bzw. professionelle Hilfe von AnimateurInnen dafür suchen: Eine individuell auf die Gruppe der Kinder abgestimmte Mischung aus Action und ruhigeren Phasen planen. Es sollte auch immer Raum zum Zurückziehen gegeben sein. Das Programm soll nur ein Angebot sein, ganz ohne Zwang zum Mitmachen. 
Wichtig dabei: Nerven behalten, wenn der Zeitplan spontan verändert werden muss/soll!
Gebuchten AnimateurInnen freien Raum lassen, da diese die entsprechende Routine besitzen.

Schritt 4

Die HelferInnen: Wenn Sie die Party in Ihren Händen behalten, lohnt es sich, andere Eltern als HelferInnen mit an Bord zu holen. Gerade beim Essen und Trinken ist Unterstützung immer ein Vorteil. Auch für die Beschäftigung mit Kindern, die sich gerne aus der Gruppe zurückziehen. AnimateurInnen helfen natürlich auch gerne bei Geschenkevergabe und Verköstigung.

Schritt 5

Die Verköstigung: Hier sollten einfache Zubereitung und Ausgewogenheit im Vordergrund stehen. Wenn Süßes zum Beispiel mit Würsteln vermischt im Magen schwimmt, kann das unliebsame Folgen haben! Daher einen entsprechenden Abstand zwischen der Jause und dem Abendessen einplanen. Letzteres muss nicht sein, vor allem für junge Kinder wird die Party-Zeit sonst manchmal zu lang.

Schritt 6

Die Vorbereitung: Pappteller, Becher und Servietten bereitstellen. Die Partyräume mit einfachen Dekorationen schmücken, zum Beispiel Luftballons machen immer viel her. Als Abschluss und Verabschiedung sind kleine Präsente für die Gäste eine nette Geste und ein schöner Ausklang. Dafür gibt es kleine Säckchen im Handel oder aber man legt Süßigkeiten und/oder kleine Geschenke einfach auf eine aufgefaltete Papierserviette, die man oben zusammen bindet.

Schritt 7

Es ist soweit! Begrüßung, Akklimatisierung – erst nach dieser „Aufwärmphase“, während der die Kinder individuell spielen, startet die Party. Viel Spaß!


Foto: Pressmaster - shutterstock.com

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