Home > Familie > Leben mit Kindern > Advent-Zauber

Advent-Zauber

Advent-Zauber

Zeit mit der Familie zu verbringen ist jetzt das Schönste, was die Winterzeit zu bieten hat. Kommen Sie mit auf eine Reise durch den Advent.

Adventkalender sind besonders schön, wenn man sie selbst befüllt. Praktisch sind fertige Tütchen, in der kleine Geschenke und Süßigkeiten verborgen werden. Aber auch Türchen von 1 bis 24 zu öffnen, lässt die Wartezeit schneller vergehen.


Barbarazweige am 4.12., dem Gedenktag der Hl. Barbara, von einem Obstbaum schneiden und stellen in einer Vase an einen warmen Platz stellen. Wenn sie zu Weihnachten blühen, haben Sie im neuen Jahr bestimmt noch mehr Glück!


Christkindbriefe am besten gemeinsam mit dem Kind „abschicken“. Erst überlegen, was wirklich die größten Wünsche sind, dann einen Brief schreiben oder eine Zeichnung machen. Aufs Fensterbrett legen und hoffen!


Dattelmännchen: Datteln auf Drähte aufziehen und zu Figuren biegen. Eine andere vorweihnachtliche Köstlichkeit, die auch noch Duft in die Räume bringt, sind Orangen, in die Nelken gesteckt werden. Wer will, umwickelt sie mit einem hübschen Band.


Erster Advent und die Flocken fliegen? Herrlich! Und wenn nicht, auch gut. Wir packen uns und die Kids warm ein und spazieren hinaus in die Natur. Dann wird bei heißem Tee und Lebkuchen die erste Kerze des Adventkranzes entzündet. Advent, Advent, ein Lichtlein brennt …


Flaschen-Bäume: Kleine Tannenzweige in verschieden große, bunte Flaschen stellen und auf einem Sideboard oder Regal anordnen. Ein kleiner Wald für kleine Leute!


Gedichte holen den Zauber des Advent ins Haus. Besonders schön, wenn sie gemeinsam auswendig gelernt und unter dem Christbaum aufgesagt werden. „Christkindchen“ (Volkstümlich) ist kurz und relativ einfach auch für Kids:
Christkindchen, komm in unser Haus,
leer deine große Tasche aus, 
stell dein‘ Schimmel untern Tisch,
dass er Heu und Hafer frisst,
Heu und Hafer frisst er nicht? 
Zuckerbretzel kriegt er nicht.


Heiße Schokolade mit Vanille: Für die „Echte“ Zartbitter-Schokolade mit Zucker, Milch und Vanillemark aufkochen. In Tassen füllen und genießen! Hmmm …


Irrlichter als Wohnzimmerdeko: Sammeln Sie leere Gurkengläser und befüllen Sie sie mit Moos, ein Teelicht hineinsetzen und den oberen Rand des Glases mit Efeuranken und Hagebutten umkränzen.


Jingle bells: Einen Metallkranz mit einem Draht, auf den kleine Glöckchen gefädelt werden, umwickeln. Mit einer Masche schmücken, fertig ist eine weihnachtliche Deko oder ein hübsches Geschenk.


Krampus klopft an die Tür? Aber bestimmt ein lieber, denn mit Ketten rasselnde Ungeheuer jagen den Kids höchstens Angst ein – und sich zu fürchten ist nicht witzig. Für kleine Menschen schon gar nicht. Oder haben Sie vergessen, wie es damals war …


Lieblingskekse der fratz-Redaktion
Zutaten:100 g Zucker, 200 g Margarine, 300 g Mehl und 1 Ei vermengen. 
Zubereitung: Danach in Frischhaltefolie einwickeln und eine Stunde im Kühlschrank stehen lassen. Den kalten Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Formen ausstechen. Die Plätzchen ca. 10 Minuten auf 180 Grad backen. Die Kekse kann man dann nach Belieben mit Streuseln, Schokolade oder anderen Leckereien verzieren.




Musikalischer Abend: Vor dem Einschlafen mit dem Nachwuchs gemeinsam ein Weihnachtslied anhören oder selbst spielen und mitsingen!


Niklausabend: In alter Zeit wurden in Andenken an den Hl. Nikolaus Papierschiffchen aufgestellt, in die der „Nikolo“ seine Gaben legte. Heute sind es Stiefel und Strümpfe. Bemalen Sie zu klein gewordene Gummistiefel mit ihren Kids (Permanentmarker verwenden) oder schneiden Sie Stiefelformen aus Filz, die seitlich mit Wollfäden zusammen genäht werden. Sie sind immer wieder zu verwenden und unterstreichen damit die Familientradition.


Oma, Opa und andere liebe Menschen freuen sich besonders über selbst gemachte Geschenke. Nüsse vorsichtig öffnen und die Schalen wieder zusammen kleben, eine kleine Holzkugel mit Heißkleber an der breiteren Seite der Nuss ankleben, mit einem Filzkopftuch und Gesicht verzieren. Das Nüssweiberl schenkt sicher Freude.


Packpapier wird im Handumdrehen zum ganz individuellen Weihnachtspapier: Wir bedrucken es alle zusammen mit aus Kartoffeln geschnittenen Formen oder auch mit Stempeln aus dem Handel.


Quengeln? Das gibt es am 24.12. nicht, wenn die Kinder vormittags mit einem Programm außer Haus beschäftigt werden – ein Klassiker ist der Ausflug in ein Museum, aber auch Theateraufführungen oder ein Spaziergang am Weihnachtsmarkt oder im Schnee machen Kindern Spaß.


Ruhiger Nachmittag oder Abend im Kreis der Lieben: Kerzerl oder Lichterbogen ins Fenster stellen, Lieblings-Spiele auspacken und losspielen!


Sterne aus zusammengefalteten Papierquadraten sind eine unschlagbare Weihnachtsdek. In die Falze Muster schneiden, auffalten und auf Seidenpapier aufkleben. Den Umrissen entlang ausschneiden und ans Fenster kleben. Leuchte, mein Stern!


Tea for two (oder mehr): Adventtee aufkochen, auf dem Sofa oder im Bett zusammen kuscheln und genüsslich trinken. Wir freuen uns auf Weihnachten und schmieden Pläne für die Feiertage.


Ungeduld gehört zu Weihnachten einfach dazu. Die Spannung wächst. War das Christkind schon da? Und dann: die Türen gehen auf – und da erstrahlt der Baum in seinem Glanz. Die Kinderaugen? Leuchten … Bevor es ans Packerl-Aufmachen geht, sagen wir unser Gedicht auf und lesen noch eines vor – weil wir den Weihnachtszauber noch ein wenig genießen wollen. Besonders Eilige freilich stillen erst ihre Ungeduld und widmen sich dann den Gedichten. 


Väterchen Frost & Co. erfreuen Kinder in aller anderen Ländern der Welt. Wer weiß, wie anderswo Weihnachten gefeiert wird? Erzählen wir einander, was wir Familienmitglieder über wissen.


Weihnachtsgeschichte als Gute-Nacht-Geschichte: Wir erfinden gemeinsam eine. Einer macht den Anfang, dann sagt der nächste einen Satz und so fort bis die Erzählung komplett ist.


X-Mas-Bäumchen einmal anders: Aus alten Tapetenresten, Magazinseiten oder Geschenkpapier verschieden große Kreise ausschneiden. Die Teile auf einen Holzspieß stecken, mit Holzperlen abwechseln. Als Sockel eine Styroporkugel halbieren, bemalen und den „Stamm“ des Bäumchens hineinstecken. Jetzt kann das Christkind bald kommen!


Zuhause wird es jetzt so richtig weihnachtlich. Die Räume mit weihnachtlichen Lichtern schmücken. Papiersterne mit kleinen Lichterketten darin tauchen die eigenen vier Wänder in weihnachtlichen Zauber.





Text: Anna Heisinger

Diesen Artikel weiterempfehlen oder später lesen:


WERBUNG