Das österreichische Familien-Portal

  Home > Expertenforum > Gynäkologie
WERBUNG
  Expertenforum durchsuchen:    (Erweiterte Suche)

Forum: Kleinkind 0 - 6 Jahre

Frage: Kind wird immer schwieriger


Mein Mann und ich wissen so langsam nicht mehr weiter, erst mal von vorn: Tochter wird im Mai 4, bis ca. 1Jahr ein Engel und eher ein sehr ruhiges Kind; sehr wissbegierig und geistig weit; kann überhaupt nicht stillsitzen auch nicht beim Essen; haut, tritt und schubst uns und auch immer öfter im Kiga; hatte vor ca. 1Jahr noch mehrere Freund jetzt gar keine mehr; will immer bestimmen was gemacht wird im Kiga und auch zu Hause; akzeptiert immernoch kein "nein"; fängt alles an und verliert nach 5min die Lust z.B. sie möchte Fahrrad fahren, nach wenigen Metern kommt ein "ich hab keine Lust mehr"; jeden Tag kommen Klagen aus dem Kiga wie - sie hat den Waschraum unter Wasser gesetzt, hat die Wände bemalt, wollte nicht zum Geburtstag gratulieren (so das die Geburtstagskinder schon weinen) usw.; hat über dan Tag mehrere feuchte Hosen und es ist ihr völlig egal; sie hört auf gar keinen, egal ob Kiga, Großeltern oder wir viele sagen sie ist eben ein aufgewecktes Kind aber irgendwie eckt Finja überall an und wir irgendwie auch immer mehr da wir ja so ein ungezogenes Kind haben; Sie bekommt sehr viel Lieb und Aufmerksamkeit verbal und auch körperlich so weit sie es zuläßt; sie wird nicht mit Süßigkeiten und Spielzeug überschüttet so wie es viele in unserem Umfeld tun z.B. haben alle ein elektrisches Fahrzeug und Finja nicht ist ein bißchen lang geworden, aber ich hoffe sie können uns ein paar Tips geben PS: "Erziehung ist (k) ein Kinderspiel" haben wir schon und sind damit nicht weiter gekommen LG

Frage gestellt am 20.03.2012, 12:59 Uhr

Antwort:


Ich bin mir nicht sicher, ob Sie schon eine Antwort bekommen haben. Ich habe den Eindruck, dass Sie sehr viel für Ihre Tochter tun und sie immer liebevoll behandelt haben. Doch haben Sie zugelassen, dass alles nach ihrem Willen geht: aus Liebe oder weil das Grenzensetzen mühsam ist. Dadurch kommt es zu den Störungen, die Sie beschreiben. Obwohl sie alles für Ihre Tochter tun, verhält diese sich so. Nein: Weil Sie alles für sie tun, tut sie das. Wenn Kinder die Steuerung übernehmen, werden sie verhaltensauffällig, weil man ihnen dadurch eine Rolle zuteilt, mit der sie überfordert sind. Was braucht Ihre Tochter? Liebe und Grenzen. Leichter gesagt, als getan. Es ist es nicht einfach, die Trendwende einzuleiten, doch mit vier Jahren kann das noch gut klappen. Sie müssen am Ball bleiben: konsequentes Handeln, klare Strukturen, aber auch Verständnis, wenn es darum geht, sie zunächst emotional „abzuholen“. Finja muss hinter den Grenzen, einer gewissen Strenge, immer die Liebe spüren können. Bleiben Sie am Ball: Elternführerschein, regelmäßige Erziehungsberatung, Austausch mit anderen Eltern, dann geht es Schritt für Schritt bergauf. Buchtipp: „Gewaltfrei, aber nicht machtlos: Erziehung mit Herz, Verstand und Führungskompetenz.“ Alles Gute: Mag. Maria Neuberger-Schmidt, www.elternwerkstatt.at.

Von: Mag. Maria Neuberger-Schmidt Team Elternwerkstatt, am 18.04.2012, 05:06 Uhr







>>Zurück<<    >>Frage stellen<<

Weitere interessante Artikel von unserer Redaktion

Entwicklungsverzögerung

Raus aus dem Krankenhaus!

Und war die Geburt noch so schön, die Hebammen noch so geduldig, die Ärzte noch so kompetent und die Schwestern noch so liebevoll:

Das Abenteuer Familie ist doch etwas für die eigenen vier Wände.


Artikel jetzt lesen ›



Heiß geliebter Schnuller

Pause für die Eltern

Pause für die Eltern: Das Baby nuckelt am Schnuller und schläft friedlich ein. Während das Lutschen von Schnuller oder Daumen in der Erwachsenenwelt umstritten ist, folgen die Kleinen mit dem Saugen einem Reflex.


Artikel jetzt lesen ›



Schreien

Hör mal, wer da spricht!

Was sagt mir mein Baby, wenn es schreit?

Meist kommt so ein Angriff auf die Höhrorgane der Umgebung überraschend. Eben war die Welt noch in bester Ordnung und dann, scheinbar plötzlich, legt dieser kleine Mensch los.


Artikel jetzt lesen ›



Frühgeburt per Kaiserschnitt

Bei Bettina kam alles ganz überraschend:

Sie war erst in der 24. Schwangerschaftswoche, als sie in der Nacht den Blasensprung hatte.


Artikel jetzt lesen ›



Warum träumen Babys

Dreambaby - Vergessene Träume


Schon ziemlich bald nach der Geburt – ein paar Tage vielleicht – begann ich damit.

Heimlich natürlich, ich wollte mich ja nicht lächerlich machen.


Artikel jetzt lesen ›



Windelfreie Babys

Kein Wickeln mehr?

Aufs Wickeln von Babys zu verzichten klingt für uns Mitteleuropäer wie ein Traum. Und doch ist es in vielen Kulturen Usus.

Die Grundphilosophie der natürlichen Säuglingspflege lautet: Babys können von Anfang an ihre Ausscheidungsbedürfnisse steuern.

Und: Eltern können lernen die Signale ihres Babys zu verstehen, sodass es sauber und trocken bleibt.


Artikel jetzt lesen ›



Babys Körpersprache

Babywatching

Wenn mich ein Baby mit seinen großen Augen ansieht, schlägt mein Mutterherz unweigerlich höher. Obwohl ich keine Babywünsche hege...


Artikel jetzt lesen ›



Fremdeln

Du bist nicht meine Mama!

Von heute auf morgen wird aus dem strahlenden Sonnenschein ein donnernder Gewitterregen.

Jeder “Fremdkörper” schlägt wie ein Blitz ins kindliche Gemüt ein.

Was für manche eine Katastrophe zu sein scheint, ist für Mutter Natur die natürlichste Sache der Welt – “Fremdeln” ist ein angeborener Schutzmechanismus.


Artikel jetzt lesen ›



Pflegebasics

Damit Baby sich wohl fühlt

Martina ist schon während der Schwangerschaft mit Mustern von Pflegeartikeln überschwemmt worden.

Wie viele frischgebackene Mamis fragt sie sich, wie viel Pflege ein Neugeborenes wirklich braucht und welche der Artikeln sie bevorzugen soll. Weniger ist mehr, lautet die Devise.


Artikel jetzt lesen ›



Süßer Babyschlaf

Da fällt herab ein Träumelein

Das Baby ist da, die ungestörte Nachtruhe Vergangenheit: Den meisten Kindern fällt es schwer, in den Schlaf zu finden und dort zu bleiben. Wie können Eltern ihnen dabei helfen?


Artikel jetzt lesen ›



WERBUNG