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Kindergartenstart

Auf in den Kindergarten!

So klappt der Start

Kindergartenstart

Der Abschied vom Kind

Überlegen Sie, wer besser geeignet ist, die Eingewöhnungsphase mit Ihrem Kind in Angriff zu nehmen. Oft ist der Papa, die Oma oder sonst eine nahe Bezugsperson besser geeignet, als Sie selbst. Wenn Sie merken, dass Ihr Kind bei einer anderen, nahen Bezugsperson weniger "leidensfähig” ist als bei Ihnen, ist es vielleicht günstiger nicht selbst die Eingewöhnungsphase durchzustehen.
Denken Sie aber daran, dass die Person sich konstant einige Wochen Zeit nehmen muss, da die Eingewöhnungsperson nicht wechseln sollte. Oft helfen Sie Ihrem Kind, wenn Sie das Kind nicht zur “Stoßzeit” in den Kindergarten bringen. Wenn es schon in der Garderobe wuselt und die Kindergärtnerinnen mehrere Kinder gleichzeitig begrüßen, sind Kinder, die noch nicht in die Gruppe eingebunden sind, oft überfordert.

Lieber etwas früher kommen, wo die Gruppe noch kleiner ist. So hat Ihr Kind die Möglichkeit, noch in aller Stille und Ruhe mit dem Spielen zu beginnen.

Vermeiden Sie lange Abschiedsszenen. Ein inniges kurzes Verabschieden, mit dem Verweis, dass sich jetzt die Betreuerin kümmert, hilft ihrem Kind mehr, als ein minutenlanges, herzzerreißendes Abschied nehmen. Meist weinen die Kinder schon nicht mehr, wenn Sie die Straße betreten.

An dieser Stelle fällt mir die Geschichte meines Sohnes ein, der sehr lange täglich (rituell) weinte, wenn ich ihn in den Kindergarten brachte. Eines Tages sagte er am Abend im Bett zu mir “Mama, wenn ich im Kindergarten weine, wenn du gehst, ist das einfach so. Ich brauch das Weinen und dann geht es mir gut.”

Überfordern Sie Ihr Kind nicht!

In der ersten Zeit ist es besonders wichtig, den Tag sachte zu planen. Nehmen Sie sich in der Früh Zeit, Frühstücken Sie gemeinsam mit Ihrem Kind und erklären Sie ihm, was Sie tun werden, wenn es im Kindergarten ist. So hat Ihr Kind eine klare Vorstellung.
Versuchen Sie, in der ersten Zeit die Nachmittage nicht restlos zu verplanen. Viele Kinder wollen nach dem Kindergartentag lieber gemütlich zuhause bleiben und die Zeit mit Ihnen verbringen.

Wenn Ihr Kind erzählt, was es alles gemacht hat im Kindergarten, können Sie sich glücklich schätzen. Die meisten Kinder können in der ersten Zeit gar nicht antworten auf Fragen wie “Was hast du heute im Kindergarten gemacht”, weil die vielen neuen Eindrücke erst verarbeitet werden müssen. Lieber abwarten, was das Kind erzählt, als es zu drängen.

Sicher sein!

Ihre eigene Überzeugung und Ausstrahlung vermittelt Ihrem Kind Sicherheit. Wenn Sie überzeugt sind, dass der Kindergartenbeginn gut gewählt ist, Ihr Kind kindergartenreif und Sie selbst diesem neuen Lebensabschnitt freudig entgegen blicken, erleichtern Sie Ihrem Kind den Loslöseprozess. Beate Reininger, Kindergärtnerin, erzählt aus der Praxis: Oft weiß man nicht, ob das Kind sich nicht von der Mutter lösen kann oder die Mutter nicht vom Kind”.




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