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Kindergartenstart

Auf in den Kindergarten!

So klappt der Start

Der Waldkindergarten


Was aber bietet der Wald

Alles, was man möchte! Es kommt nur darauf an, was man daraus macht. Da wird ein abgebrochener Ast zu einem Schwert, Moos zu einem Puppenbett und der Baumstumpf da hinten ist doch eindeutig ein altes Piratenschiff! Die Kreativität der Kinder wird gefördert und gleichzeitig erkennen sie die Natur als Raum, der viele ihrer Bedürfnisse stillt.
Die Kinder eignen sich Fertigkeiten an, die ihnen in der Stadt verwehrt bleiben. Kritiker meinen, dass Kinder in Waldkindergärten feinmotorisch kaum ausgebildet werden und das pädagogische Angebot, das sich im Wald durchführen lässt, zu einseitig wäre. Tatsache ist, dass Feinmotorik sehr gut mit Naturmaterialien erlernbar ist.

Auffallender ist, dass Kinder, die sich wenig in der Natur aufhalten, in der Ausbildung ihrer Grobmotorik hinten nach hinken. Die Zahl der Kinderunfälle – wie Fahrradunfälle, Kletterturmstürze oder ähnliches – ist in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Wenn wir wollen, dass sich unsere Kinder “natürlich” entwickeln, dann müssen wir ihnen das auch in der Natur ermöglichen. Ob im Waldkindergarten, bei regelmäßigen Ausflügen oder bei Urlauben – die Faszination des Waldes packt uns alle!

In Österreich gibt es seit einiger Zeit ein paar wenige Waldkindergärten. Für viele Eltern jedoch sind die Öffnungszeiten zu wenig flexibel. Da die Kinder unter anderem um eine bestimmte Zeit gebracht und zu Mittag wieder abgeholt werden müssen, gibt es Alternativmodelle, wie den “integrierten Waldkindergarten” in Aspach (OÖ).

Die Kinder besuchen einen “ganz normalen” Kindergarten und gehen zwei Tage die Woche in den Wald. Der Wald als Spiel- und Lernraum für die Kinder übt auf jeden Erwachsenen Faszination aus. Alina, ein Waldkindergartenmädchen erzählt: “Ich lebe in der Stadt und da bin ich auch gerne.

Aber jeden Vormittag werde ich zu einer Waldfee, da kann ich dann über den Boden schweben und versteh die Würmer, die mir erzählen, wie es unter der Erde so ist. Da gehöre ich zum Wald dazu und spreche die Sprache der Tiere.”







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