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Weg mit dem Babyspeck

„Wiederherstellung“ seines Körpers!

In den ersten Wochen nach der Geburt dreht sich alles um den kleinen Neuankömmling – und das ist gut so. Auch Sie als Mutter sollten sich nach Möglichkeit schonen und verwöhnen lassen.

Rund um die Taufe

Vor dem Fest

Viele Eltern wünschen sich heute eine Willkommenszeremonie für ihr neugeborenes Kind und der Akt der Taufe, verbunden mit einem rauschenden Fest dem kleinen Erdenbürger zu Ehren, ist sicherlich ein festlicher Rahmen dafür.

Und wie jedes Fest bedarf auch dieses einer guten Vorbereitung, damit der Tag ein ganz besonderer wird.

Der/die TaufpatIn
Er verspricht den Eltern des Kindes, dass er, falls den Eltern etwas zustößt, die Verantwortung für das Kind übernimmt. Heute suchen Eltern tendenziell einen Menschen aus, der ihnen nahe steht und den sie gerne als Bezugsperson für ihr Kind hätten. Die katholische Kirche lässt ihnen freie Wahl, jedoch muss der Taufpate römisch katholisch sein. Je nach Pfarre werden auch noch eine Firmungsurkunde und ein Trauschein des Paten verlangt. Manche Pfarren sind da sehr streng, andere wiederum verlangen vom Taufpaten nur den Taufschein.

Welche Kirche soll es werden?
Einer der ersten Schritte wird die Wahl einer passenden Kapelle oder Kirche sein. Wenn Sie eine Pfarre wählen, die nicht ihre Wohnpfarre ist, dann müssen Sie sich eine Tauferlaubnis von Ihrem Pfarrer ausstellen lassen, mit der Sie in der ausgewählten Kirche einen Termin bekommen.

Die Einladung und Vorbereitung des Festes
Sobald Sie einen Termin für die Taufe fixiert haben, können Sie auch schon mit den Einladungen beginnen.
Zum Thema Taufe existieren zahlreiche besinnliche Geschichten und bezaubernde Gedichte, mit denen man Einladungen sehr gut gestalten kann.
Hier ein paar Beispiele:

Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf. (Matthäus Evangelium; 18,4-5)
Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich. (Matthäus Evangelium; 19,14)
Jedes Kind bringt die Botschaft, dass Gott die Lust am Menschen noch nicht verloren hat. (Rabindranath Tagore)

Das leibliche Wohl
Es empfiehlt sich ein Lokal zu suchen, das in unmittelbarer Nähe zur Taufkirche ist. Es ist üblich, dass man zu Festen wie Hochzeit oder Taufe seine eigene Torte mitbringen kann. Es gibt einige Konditoreien, die spezielle Tauftorten anfertigen. Der Trend geht dahin, ein Foto des Täuflings in Form einer Marzipanauflage auf der Torte zu legen.

Bei der Dekoration des Tisches sind Ihren Träumen keine Grenzen gesetzt. Sie können rosa Blütenblätter oder blaue Veilchen auf den Tisch streuen. Tischkärtchen können Sie mit Engelsfiguren verzieren oder den jeweiligen Namen mit rosa oder blauem Garn auf die Tischkärtchen sticken. Passen Sie auf, dass der Tisch mit ihrer Dekoration nicht überladen wirkt!

Die eigentliche Taufe

Was passiert in der Kirche?
Früher wurde nur ein einziges Mal im Jahr getauft, in der Osternacht. Heute ist es in manchen Pfarren üblich, die Taufen in den normalen Sonntagsgottesdienst zu integrieren oder den Taufgottesdienste am Samstag oder Sonntagnachmittag abzuhalten.

Der Gottesdienst beginnt mit der Begrüßung des Täuflings, seiner Eltern und der Taufgemeinschaft. Danach folgt die Lesung einer Bibelstelle. Es gibt viel Auswahl. Suchen Sie sich einen Bibelabschnitt aus, der Sie am meisten anspricht! Jemand aus Ihrer Taufgemeinschaft liest ihn sicher gerne vor. Die darauf folgende Ansprache des Priesters können Sie mit ihm bei der Vorbereitung der Taufe absprechen.

Bei den Fürbitten dürfen Sie kreativ werden. Sie können eigene Fürbitten schreiben. Hier einige Anregungen:

Wir beten für die Eltern von N., dass sie ihrem/r Sohn/Tochter viel Liebe und Geduld schenken können, sodass in der Liebe der Eltern etwas von der Liebe Gottes zu uns Menschen sichtbar wird.”
Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen, dass es hören lernt mit seinen eigenen Ohren auf den Klang seines Namens, auf die Wahrheit der Weisen und auf die Sprache der Liebe.”

Nach den Fürbitten begibt sich die Taufgemeinschaft zum Taufbrunnen, wo die eigentliche Taufe beginnt. Die Taufkerze wird an der Osterkerze entzündet und der Taufpate, der das Kind im Arm hält, tritt vor den Priester, der das Kind mit einem Kreuzzeichen auf die Stirn begrüßt. Danach spendet er dem Kind das Sakrament der Taufe, indem er Wasser über den Hinterkopf des Kindes gießt und die Taufe mit den Worten “Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes” vollzieht.







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