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Verkehrt herum

Komplikationen in der 35. Woche

Bei Katharina Meisel und ihrem Mann Robert ist die Freude mehr als groß, als sich nach fünf Jahren Kinderwunsch endlich...

Wo und wie entbinden?

Hausgeburt

Johanna, 29 Jahre, hat ihre Tochter zuhause zur Welt gebracht.
"Meine Panik vor dem Ereignis Geburt war grenzenlos. Als ich schwanger wurde, riet mir meine Mutter zu einer Hausgeburt. Ich informierte mich daraufhin bei der Hebammenzentrale über den Ablauf einer Hausgeburt und lernte einige Hebammen kennen. Es wurde mir immer klarer, dass ich mein Kind zuhause gebären will.”

Hast du dich zuhause sicher und geborgen gefühlt während des Geburtsablaufes?
"Absolut. Als die Wehen begannen, rief ich meine Hebamme an, die kurz darauf bei uns zuhause eintraf. In der Zwischenzeit ließ mir mein Mann die Badewanne ein und ich entspannte mich im warmen Wasser, während schön langsam meine zwei besten Freundinnen, die ich bei der Geburt dabei haben wollte, bei uns eintrafen. Es war ein Gefühl der Sicherheit, vermittelt durch mein Zuhause, meine Hebamme und meinen Mann.”

Welche Möglichkeiten hast du zuhause, die du in einem Spital nicht gehabt hättest?
"Das Zuhause eines jeden Menschen ist der Raum, in dem er bestimmt, was er tun möchte oder nicht. Für mich war dadurch ein hohes Maß an Selbstbestimmung und auch Selbstverständlichkeit da, das ich außer Haus nie gehabt hätte vor allem nicht in dieser fragilen Situation einer Geburt. Ich konnte klipp und klar sagen was ich will und was nicht, kannte die Räume und wusste, wo ich mich am wohlsten fühle - ich hatte einfach Heimvorteil. Im Krankenhaus bist du Gast. Die Ärzte, die Hebammen sind dort die ‚Chefs’ und sagen dir was zu tun ist. Das alles hab ich mir erspart.”

Fazit

Die Spitalsgeburt ist die richtige Geburtsform für Frauen, die ein großes Bedürfnis nach medizinischer Sicherheit haben. Auf die individuellen Wünsche der Frauen wird kaum eingegangen.
Karin: “Ich würde wieder in einem Spital entbinden, weil ich eher ein Sicherheitstyp bin. Je mehr medizinische Geräte mich umgeben um so entspannter kann ich sein. Ich muss zugeben, dass es noch optimaler wäre, wenn die Frauen etwas mehr im Vordergrund stünden und man ihre Wünsche berücksichtigen würde.”

Die ambulante Geburt ist eine Geburtsform für Frauen, die sich zuhause gut entspannen können und es schaffen, häusliche Tätigkeiten zu delegieren.
Sophie: “Ich würde sofort wieder ambulant entbinden. Die Ruhe, Intimität und Entspannung hätte ich in dieser Form nie in einem Spital gehabt.”

Die Hausgeburt ist für Frauen geeignet, die eine selbstbestimmte Geburt erleben wollen, sich in ihrer Wohnung wohl fühlen und nicht zur Gruppe der Risikoschwangeren zählen. Johanna: “Ich würde wieder zuhause entbinden. Ich hatte sowohl die vertrauteste Umgebung als auch die vertrautesten Menschen um mich – wo ist das sonst möglich?”

Egal, für welchen Ort Sie sich entscheiden, er muss für Sie stimmig sein. Überlegen Sie gut, welche Dinge Ihnen wichtig sind. Der Entspannungsfaktor ist sicherlich einer der wichtigsten bei einer Geburt und den Rest erledigen Sie und Ihr Baby.







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Zu diesem Artikel gibt es 1 Kommentare

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like-it (12.08.2008 15:23 Uhr)
Wir haben unsere 2 Kinder im Kaiser Franz Josef Spital zur Welt gebracht. Leider gab es 2 mal Komplikationen, deshalb würden wir es nicht wirklich weiterempfehlen!

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