Das österreichische Familien-Portal

  Home > Family > Minifratz > Babyernährung > Säuglingsmilch-Nahrung
WERBUNG

Ernährungsplan für das erste Jahr

Die Beikost

Kaum hat sich das Stillen oder Füttern von Milchnahrung gut eingespielt, kommt die nächste Herausforderung auf Sie zu – die Beikost.

“Kriegt denn das arme Kind noch gar nichts anderes?” machen sich schon bald die ersten Stimmen breit und fordern eine größere Vielfalt.

Säuglingsmilch-Nahrung

Richtig zubereitet

Ob das Fläschchen aus Glas oder aus Plastik sein soll, ist im Grunde Geschmackssache.
“Der Schnuller sollte weich sein und eine große Ablagefläche für die Lippen haben”, hebt Anne-Marie Kern hervor. Wichtig ist auch die Größe des Loches. Optimal ist, wenn aus der umgedrehten Flasche ein ständiger Strom von Tröpfchen austritt.
Grundsätzlich müssen Flaschenmahlzeiten frisch zubereitet werden.
· Lassen Sie das für die Fläschchen abgekochte Wasser auf ca. 60 Grad abkühlen, bevor Sie das Milchpulver einrühren. Damit beugen Sie vor, dass Vitamine durch zu große Hitze zerstört werden.
· Babynahrung sollten Sie niemals in einer Thermoskanne aufbewahren, weil diese der ideale Nährboden für Bakterien ist.
· Johanna kocht die Menge an Wasser, die sie über den Tag verteilt für ihr Baby Tobias braucht, einmal ab und füllt sie in eine Thermoskanne. Dagegen ist nichts einzuwenden. Wenn Johanna unterwegs ist, füllt sie die richtige Menge Babynahrung trocken in das Fläschchen. Die Thermoskanne mit dem heißen Wasser nimmt sie mit. Das Fläschchen füllt sie zu gegebener Zeit einfach auf.
Im Durchschnitt beginnen die meisten Flaschenkinder mit fünf oder sechs Mahlzeiten über den Tag verteilt. Mit “Pre-Nahrungen” müssen Sie wie gesagt aber die Zahl der Mahlzeiten nicht begrenzen. Schließlich ist jedes Baby einzigartig und hat damit seine individuellen Bedürfnisse!

Hilfe, Verdauungsprobleme!

Bei der Umstellung von Muttermilch auf Fertignahrung können Verdauungsprobleme auftreten. Durch Verstopfung oder Durchfall kann sich zeigen, dass das Baby eine bestimmte Säuglingsnahrung nicht verträgt.
· Dauert ein Durchfall länger als zwei Tage an, oder ist er sehr intensiv, so sollten Sie unbedingt einen Kinderarzt aufsuchen. Für Mütter, die noch stillen: Das Baby wieder häufiger anlegen - das ist die beste Therapie bei leichtem Durchfall.
· Auch bei anhaltender Verstopfung empfiehlt es sich, den Arzt zu kontaktieren. Grund kann eine Unverträglichkeit für Kuhmilchprotein sein. Weitaus öfter liegt die Ursache aber im Irrglauben der Eltern, eine konzentrierte Babynahrung mit mehr Pulver pro Mahlzeit würde das Wachstum ihres Kindes fördern... Experte Zwiauer: “Es ist dies ein absolut gefährliches Vorgehen, da es zu schweren metabolischen Störungen des kindlichen Organismus kommen kann.”
· Vorbeugend gegen Blähungen wirkt, wenn Sie darauf achten, dass das Baby nicht zuviel Luft beim Trinken verschluckt, bzw. dass es danach das “Bäuerchen” macht. Gut hilft in der Regel Fencheltee. Entweder ein wenig der Milch beimengen, oder die Flüssigkeit in einem Extra-Fläschchen füttern.







Mitreden:

Zu diesem Artikel gibt es 0 Kommentare

Kommentar schreiben: Artikel empfehlen:
Login:
Passwort:
Empfänger: Name:*
E-Mail:*
Absender: Name:*
E-Mail:*
   
WERBUNG