Das österreichische Familien-Portal

  Home > Family > Minifratz > Babyausstattung > Mobil mit Baby
WERBUNG

Das erste Kinderzimmer

Kinderzimmer

Das Angebot an Möbeln für das Babyzimmer ist breit – und umso mehr erhebt sich die Frage, wofür sich die werdenden Eltern entscheiden.

Und, was nehmen wir nun?” wirft Anna ihrem Mann einen fragenden Blick zu.

Mobil mit Baby


Kinderwagen und Autositz

Besonders beliebt sind die Kombi-Kinderwagen. Diese sind zwar meist teuer in ihrer Anschaffung, dafür kommt man auch mit einem Modell jahrelang über die Runden. Sie vereinen Tragetasche, Sportwagen und Kinderwagen und können somit mit dem Kind “mitwachsen”.
Viele Eltern wollen sich den geschlossenen Kinderwagen ersparen und von Anfang an einen preiswerteren Buggy benützen. Davon ist allerdings absolut abzuraten. Buggys bieten zuwenig Halt und Wetterschutz, außerdem verfügen sie über eine zu schwache Federung und belasten so Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur.

Tipps für den Kauf eines Kinderwagens:
Der tollste Kinderwagen hilft nichts, wenn erst die Rückbank aus dem Miniauto entfernt werden muss, damit Babys Gefährt Platz findet.

Die Schiebestange sollte höhenverstellbar sein, um Mamis oder Papis Wirbelsäule auch zu schonen und wenn möglich schwenkbar, damit das Kind entweder in das Antlitz seines Fahrers blicken oder mehr auf die Umwelt konzentriert schauen kann.

Eine gute Federung und Stabilität sind auch von großem Nutzen – der Wagen sollte nicht gleich bei einer größeren Belastung zusammenklappen.
Die Liegefläche, mit einer dicken, festen Matratze ausgerüstet, sollte vor allem dem Sprössling auch genügend Bewegungsfreiheit bieten.

Es ist gar nicht so einfach unter dem mittlerweile großem Angebot an Kindersitzen das beste Modell zu wählen. Viele Autohersteller bieten beim Kauf eines neuen Wagens auch schon einen integrierten Sitz mit an, doch das muss nicht immer die beste Lösung sein.

Die Zeitschrift “Konsument” hat sich vor einiger Zeit dieses Themas angenommen und einen Crashtest durchgeführt, bei dem dabei zahlreiche Mängel an den verschiedenen Modellen festgestellt wurden. Bei einem seitlichen Aufprall beispielsweise schneiden herkömmliche Kindersitze weitaus schlechter ab als bei Frontalaufprallen, da die meisten Kindersitze über keine ausreichende Seitenführung verfügen, was vor allem für den Kopf fatale Auswirkungen haben kann.

Tipps für den Kauf eines Autokindersitzes

Vor dem Kauf eines Kindersitzes ist es ratsam, das Modell unbedingt im eigenen Auto auszuprobieren und auch das Kind probesitzen zu lassen. Wichtig bei der Auswahl ist es einen auf die Gewichts- und Altersklasse des Kindes angepassten Sitz zu kaufen.
Kleinkinder ( bis zu 15 Monate) sollte man nicht in Fahrtrichtung transportieren, sondern wenn möglich in Sitzschalen entgegen der Fahrtrichtung (Reboard Sitze).

Statt Gruppe 0 am besten gleich einen Sitz der Gruppe 0+ wählen, diese sind für ein Gewicht von bis zu 13 kg bestimmt. Säuglinge scheinen zwar in diesen noch zu verschwinden, aber hierbei können sogenannte “Nester” (aus Schaumgummi) Abhilfe schaffen, die die Kleinstkinder umschließen und ihnen Halt bieten.

Als besonders praktisch erweist sich ein verstellbarer Tragegriff, manche Sitzschalen lassen sich zu Wiegen umbauen, welche man bequem auch zu Hause aufstellen kann. Allerdings ist hier eher Vorsicht geboten, denn von Orthopäden wird davon abgeraten, die Kinder außerhalb des Autos allzu lange in diesen Schalen zu “verwahren”.

Modelle, deren Beschreibungen versprechen, sowohl für den Transport eines Säuglings als auch für einen 12-Jährigen geeignet zu sein, am besten gleich vergessen – so verlockend es klingen mag, aber sie können nie optimal für eine bestimmte Größe oder Gewicht ausgerichtet sein.







Mitreden:

Zu diesem Artikel gibt es 0 Kommentare

Kommentar schreiben: Artikel empfehlen:
Login:
Passwort:
Empfänger: Name:*
E-Mail:*
Absender: Name:*
E-Mail:*
   
WERBUNG