Baby und Allergien
Neurodermitis: genaue Ursache unbekannt
Allergische Reaktionen der Haut werden unter dem Begriff Neurodermitis zusammengefasst. Über die Ursachen ist nichts Eindeutiges bekannt, nur dass sich die Symptome unter psychischer Belastung verschlechtern können, gilt als erwiesen. Und leider auch, dass der Hautausschlag trotz Vermeiden des Allergens nicht verschwindet.
“Die Symptome können sich unter dem Einfluss bestimmter Allergene, zum Beispiel eines Nahrungsmittels, verschlechtern, ohne dass ein entsprechender Allergieauslöser nachweisbar ist”, sagt die Allergieexpertin aus Wien, “Dieser unberechenbare Verlauf der Neurodermitis macht das Austesten und die Therapie sehr schwierig”. Vorbeugend ist es ratsam, noch mehr als bei den anderen Allergieformen die Reaktionen des Kindes zu beobachten.
Bei familiärer Vorbelastung empfiehlt es sich, das Baby im ersten Lebensjahr nach dem Stillen mit hypoallergener, auf jeden Fall aber kuhmilchfreier, Nahrung zu füttern – das gilt im übrigen für alle Allergikerfamilien. Einziger erfreulicher Hinweis: in den meisten Fällen verschwindet die Neurodermitis mit zunehmendem Alter.
Vorbeugen und rechtzeitig behandeln. In vielen Fällen lässt sich das betreffende Allergen vermeiden. Doch was bei Nahrungsmitteln oder Katzenhaaren relativ einfach ist, wird bei einer Pollenallergie nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Auch wer auf die Exkremente der Hausstaubmilbe überempfindlich reagiert, wird es schwer haben, die kleinen Quälgeister von sich fernzuhalten.
Hier können zum Beispiel eingebaute Luftfilter und spezielle Matratzenüberzüge (Encasing) dazu beitragen, die Milbenbelastung zu verringern. Häufiges Lüften sowie Staubsaugen bringen kurzfristig Besserung. Völlige Milbenfreiheit gibt es allerdings nur am Meer oder über 1.500 Meter Seehöhe, wo übrigens auch Pollenallergiker am besten aufgehoben sind. Bei einer diagnostizierten Insektengiftallergie sollten Sie immer entsprechende Medikamente (Antihistaminikum oder cortisonhältiger Spray) bereit halten, damit akute Schluck – oder Atembeschwerden sofort behandelt werden können.
Wer es noch nicht weiß: Passives Rauchen führt nicht nur zur Reizung der Atemwege, sondern hemmt auch die Produktion von Antikörpern. Obwohl einige Studien belegen, dass durch das Stillen in den ersten sechs Lebensmonaten die Allergieanfälligkeit reduziert, beziehungsweise hinausgezögert wird, konnte eine Verhinderung von Allergien auch bei langem Stillen nicht bewiesen werden. Generell soll eine ausgewogene, altersgemäße Ernährung dazu beitragen, die Häufigkeit von Allergien zu reduzieren.
Und was dagegen tun
Allergische Reaktionen der Haut werden unter dem Begriff Neurodermitis zusammengefasst. Über die Ursachen ist nichts Eindeutiges bekannt, nur dass sich die Symptome unter psychischer Belastung verschlechtern können, gilt als erwiesen. Und leider auch, dass der Hautausschlag trotz Vermeiden des Allergens nicht verschwindet.
“Die Symptome können sich unter dem Einfluss bestimmter Allergene, zum Beispiel eines Nahrungsmittels, verschlechtern, ohne dass ein entsprechender Allergieauslöser nachweisbar ist”, sagt die Allergieexpertin aus Wien, “Dieser unberechenbare Verlauf der Neurodermitis macht das Austesten und die Therapie sehr schwierig”. Vorbeugend ist es ratsam, noch mehr als bei den anderen Allergieformen die Reaktionen des Kindes zu beobachten.
Bei familiärer Vorbelastung empfiehlt es sich, das Baby im ersten Lebensjahr nach dem Stillen mit hypoallergener, auf jeden Fall aber kuhmilchfreier, Nahrung zu füttern – das gilt im übrigen für alle Allergikerfamilien. Einziger erfreulicher Hinweis: in den meisten Fällen verschwindet die Neurodermitis mit zunehmendem Alter.
Vorbeugen und rechtzeitig behandeln. In vielen Fällen lässt sich das betreffende Allergen vermeiden. Doch was bei Nahrungsmitteln oder Katzenhaaren relativ einfach ist, wird bei einer Pollenallergie nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Auch wer auf die Exkremente der Hausstaubmilbe überempfindlich reagiert, wird es schwer haben, die kleinen Quälgeister von sich fernzuhalten.
Hier können zum Beispiel eingebaute Luftfilter und spezielle Matratzenüberzüge (Encasing) dazu beitragen, die Milbenbelastung zu verringern. Häufiges Lüften sowie Staubsaugen bringen kurzfristig Besserung. Völlige Milbenfreiheit gibt es allerdings nur am Meer oder über 1.500 Meter Seehöhe, wo übrigens auch Pollenallergiker am besten aufgehoben sind. Bei einer diagnostizierten Insektengiftallergie sollten Sie immer entsprechende Medikamente (Antihistaminikum oder cortisonhältiger Spray) bereit halten, damit akute Schluck – oder Atembeschwerden sofort behandelt werden können.
Wer es noch nicht weiß: Passives Rauchen führt nicht nur zur Reizung der Atemwege, sondern hemmt auch die Produktion von Antikörpern. Obwohl einige Studien belegen, dass durch das Stillen in den ersten sechs Lebensmonaten die Allergieanfälligkeit reduziert, beziehungsweise hinausgezögert wird, konnte eine Verhinderung von Allergien auch bei langem Stillen nicht bewiesen werden. Generell soll eine ausgewogene, altersgemäße Ernährung dazu beitragen, die Häufigkeit von Allergien zu reduzieren.
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