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Wohlbekanntes Funkeln
Die Bilderbücher von „Lauras Stern“ wurden seit ihrer ersten Veröffentlichung 1996 millionenfach verkauft und sind in mehr als 30 Ländern erschienen. Eine faszinierende Tatsache ist, dass „Lauras Stern“ in allen Ländern und Kulturkreisen gleich gut ankommt – inhaltlich wurde daher fast nie etwas geändert. Die Bestseller erzählen von der kleinen Laura, die eines Nachts einen Stern auf der Straße findet. Er hilft ihr, Sorgen und Nöte zu bewältigen, und hat manch glänzenden Einfall parat. Der erste Kinofilm „Lauras Stern“ war 2004 mit über 1,5 Millionen Zuschauern ein großer Erfolg und wurde 2005 als bester deutscher Kinder- und Jugendfilm ausgezeichnet.Die weltweite Erfolgsgeschichte wird nun weitergeführt: Laura darf mit ihren Eltern nach China fliegen, denn ihre Mutter soll zum Neujahrsfest zusammen mit chinesischen Musikern ein Konzert geben. Laura ist schon ganz aufgeregt. Zum Glück begleitet sie ihr bester Freund, der kleine Stern, der aber auf dem Flug verloren geht. Einzelgängerin Ling-Ling findet ihn und nimmt ihn mit. Der Stern führt nicht nur die beiden Mädchen zusammen. Ohne dass er es merkt, macht sein Sternenstaub auch den geheimnisvollen Drachen Nian lebendig, der sich rasch mit den Kindern anfreundet. Gemeinsam wird gegen die Dunkelheit gekämpft, die den Stern bedroht.
Die liebevoll gezeichneten Figuren und die anrührende Geschichte bieten eine optimale Identifikationsmöglichkeit für Kinder und haben einen hohen Lernwert. Das farbenfrohe Artwork zeigt Laura in aufwändig gestalteten chinesischen Kostümen und beeindruckt mit exotischen, bildgewaltigen Hintergründen. „Lauras Stern“ greift aber auch das wichtige Thema Verkehrserziehung auf. In speziell aufbereiteten Zeichnungen wurden Situationen umgesetzt, die Laura im Straßenverkehr zeigen. Mit hohem pädagogischen Wert sprechen die Zeichnungen alle Kinder an, die auf ihrem Weg zur Schule oder in ihrer Freizeit immer wieder typischen Gefahrensituationen gegenüberstehen: z. B. Fahrradfahren im Kreisverkehr, das richtige Verhalten in der Dunkelheit etc. Bilderbuchautor Klaus Baumgart hat intensiv am Drehbuch mitgewirkt, war es ihm doch wichtig, Laura in ihrem neuen Umfeld glaubwürdig darzustellen. „Entscheidend ist, dass man als Autor das Ganze im Auge behält und darauf achtet, dass die Grundidee nicht in die falsche Richtung läuft.“ Da die Filme aus einer gezeichneten Figurenwelt entstanden sind, haben die Kinder auch eine klare Vorstellung davon, wie Laura und ihre Welt aussehen. Es war daher naheliegend, einen Zeichentrickfilm zu machen und keinen Realfilm.
„Diesmal wollte ich den Kindern die Möglichkeit geben, Einblicke in einen anderen Kulturkreis zu bekommen. Ihnen anschaulich machen, dass Kinder, die unter anderen Umständen aufwachsen, dieselben Bedürfnisse haben – und so für ein Miteinander werben.“ Klaus Baumgart hat in seinen Geschichten den Alltag im Blick. Er muss nicht „laut werden“ und braucht keine Spezialeffekte, um Kinder in den Bann zu ziehen. Wichtig ist für ihn bei der Entwicklung eines Kinderbuches vor allem das Eintauchen in die Welt der Protagonisten. „Was essen sie, wie wohnen sie, was ist ihre Lieblingsfarbe, haben sie Freunde usw. All das ist wichtig zu wissen, selbst wenn es in der Geschichte gar nicht vorkommt, denn nur so gelingt es, eine eigene, unbekannte Kinderbuchwelt zu kreieren.“ … Und im Fall von Laura eine Figur zu entwickeln, die es schafft, um die Welt zu reisen und Kinder wie Erwachsene gleichermaßen zu begeistern. „Das Schöne an Kinderbuchfiguren ist, dass sie immer Kinder bleiben können“, sinniert Klaus Baumgart. So war er auch von der Idee begeistert, dass Laura den Stern mit einem Pflaster verarztet. „Da habe ich gespürt, dass diese Geschichte einen besonderen Zauber hat.“Film läuft seit 25. September 2009
Mitreden:
Zu diesem Artikel gibt es 2 Kommentare
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Hi, war mit meiner 3-jährigen Tochter den Film ansehen! War total super. Sie hat total gespannt zugesehen.
letch (11.11.2009 21:01 Uhr)
Ich werde mir den Film sicher im Kino ansehen, da meine Tochter schon von den Serien im Fernsehen voll begeistert ist. Mir gefällt es ehrlich gesagt auch gut, da ich finde, dass die Kids jede Menge durch diese Sendung lernen.

