Social Networking für Kids
Knapp 42 Prozent der österreichischen Jugendlichen fühlen sich einer Online-Community zugehörig. Facebook, StudiVZ und dergleichen buhlen um die Gunst der chat- und mitteilungsbedürftigen Jugend. Und dabei werden die User immer jünger. 6-Jährige, die gerade die ersten Buchstaben schreiben und lesen können, tauschen sich in einer Art Comic-ähnlichen Lautschrift aus. Doch egal - worum es geht ist der Kontakt mit „Gleichgesinnten“. Wie aus einer Studie zudem hervor geht, würden einander fast die Hälfte Freunde, die sie bisher nur online kannten, auch treffen wollen.
Fazit der von der GfK Austria Sozialforschung durchgeführten Befragung von 1.200 Personen im Alter von 12 bis 24 Jahren: Internetseiten für soziales Netzwerken und Foto- bzw. Video-Sharing sind unter den österreichischen Jugendlichen sehr beliebt und enorm bekannt.
Laut GfK ist unter anderem die Geschwindigkeit signifikant, mit der sich Anwendungen bei den Jugendlichen durchgesetzt haben: Internet-Seiten, die es erlauben, sich mit anderen Usern online zu vernetzen und eigene Inhalte wie Fotos, Videos oder kurze Texte ins Netz zu stellen (Stichwort: Web 2.0), gibt es erst seit wenigen Jahren, haben allerdings innerhalb kürzester Zeit enorme Nutzerzahlen erreicht.
Neun von zehn österreichischen Jugendlichen kennen öffentlich zugängliche Foto- und Video-Sharing Seiten wie YouTube und fast zwei Drittel nutzen solche Websites einmal monatlich oder öfter.
Das Internet hat so bereits einen festen Platz im Sozialleben der österreichischen Jugendlichen eingenommen. Dies gilt besonders für jene Anwendungen, die das Kommunizieren mit Freunden erleichtern. Gerade Plattformen für soziales Netzwerken haben hier eine Vorreiterrolle inne.
Das Österreichische Institut für Jugendforschung führt nun im Auftrag der Stadt Wien eine Studie über die Internet- und Web 2.0-Nutzung von Jugendlichen in Wien durch, wobei die Ergebnisse im Herbst 2009 vorliegen sollen.
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