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Aufkommende Konzentrations- und Gedächtnisschwäche geht nicht immer nur mit einer zu langen Zeit am Schreibtisch einher, sondern ist auch oft ein Zeichen eines Nährstoffmangels. Durch das Denken verändern die Nervenenden ihre Form, werden dicker und verzweigen sich, wodurch ihre Aufnahmekapazität erweitert wird.
Das Vorhandensein von Botenstoffen in ausreichender Menge entscheidet darüber, wie effizient unsere Denkvorgänge ablaufen. Fünf Mahlzeiten, regelmäßig über den Tag verteilt, haben einen positiven Einfluss auf die persönliche Leistungskurve.
Frühstück – das Sprungbrett in den Tag
Die Mahlzeit am Morgen ist besonders wichtig für den Start in den Tag. Über Nacht haben sich die Reserven erschöpft und die Gehirnzellen verlangen nach neuer Energie. Dieses Defizit muss wieder aufgefüllt werden, wenn sich Ihr Kind in der Schule konzentrieren soll.
Auch wenn es gleich nach dem Aufstehen kein ausgiebiges Frühstück essen mag – lassen Sie es nie mit ganz leerem Magen aus dem Haus. Ein bisschen was geht immer – und sei es nur eine halbe Banane, eine Tasse Kakao oder ein Fruchtsaft. Spätestens in der Pause sollte das richtige Frühstück dann nachgeholt werden.
Eine selbst gemachte Müslimischung mit beliebten Zutaten wie Haferflocken, Dinkelpops, Kokosflocken, Rosinen, Sesam, Sonnenblumenkernen oder Nussstücken kann für jedes Familienmitglied individuell vorbereitet und in einer persönlichen Vorratsdose aufbewahrt werden. Mit frischen Obststücken und etwas Milch oder Naturjoghurt ergibt das ein schnelles Frühstück. Auch Beerenfrüchte sind eine köstliche Abwechslung.
Wer in aller Früh noch zu müde zum Kauen ist, kann Hafer- und Hirseflocken auch in einer Milch-Apfelsaft-Mischung aufkochen und dann quellen lassen und einen Apfel hineinschneiden oder reiben. Je nach Vorliebe der Kinder kann dieses Frühstück auch Muskel- oder Zaubertopf genannt werden. Der Vorteil dieser Variante ist die bessere Verwertbarkeit der Getreideinhaltsstoffe, vor allem für kleinere Kinder.
Eine coole Frühstücksalternative ist das Joghurt mit Zisch. Rühren Sie vorab Joghurt mit Früchten ab und bestäuben Sie es nach Geschmack mit etwas Zimt. Rösten Sie dann Haferflocken in einer beschichteten Pfanne und rühren Sie am Schluss ein wenig Zucker unter, damit er noch karamellisieren kann. Den noch heißen Pfanneninhalt leeren Sie vor den Augen der Kinder übers Joghurt – der Zisch wirkt bestimmt appetitanregend.
Gesunde Jause in der Pause
Eine Jause aus Rohkost und Milchprodukten fördert das Durchhaltevermögen am Vormittag. Dieser Snack verhindert auch, dass der Hunger bis zum Mittagessen gar zu groß wird. Der folgende Aufstrich punktet durch seine natürliche Süße und wird deshalb auch von kleineren Kindern gerne angenommen.
Karotten-Apfel-Aufstrich
• 25 dag Magertopfen oder Tofu
• 2 EL Sauerrahm
• 2 mittlere Karotten
• 1 Apfel
• Salz und reichlich Schnittlauch
1. Verrühren Sie Topfen/Tofu mit Sauerrahm.
2. Reiben Sie Karotten und Apfel direkt hinein, damit sie nicht braun werden.
3. Schmecken Sie den Aufstrich mit Schnittlauch und Salz ab.
Als Unterlage eignen sich Vollkornbrot, Knäckebrot oder auch Reiswaffeln, die am besten getrennt mitgegeben werden, damit sie nicht aufweichen.
Mittagspause und Nachmittagskick
Das Mittagessen ist im Idealfall ein fettarmes, proteinbetontes Gericht. Zum Beispiel gedünsteter Fisch oder gegrilltes Fleisch mit einer großen Gemüseportion.
Auch Vollwertreis oder Hülsenfrüchte bieten eine gute Grundlage für das kulinarische Auftanken in der Mittagspause. Eine eiweißreiche Mahlzeit versorgt den Körper mit wichtigen Aminosäuren, die die Konzentrationsfähigkeit steigern. Damit sind Kreativität und Leistungsfähigkeit am Nachmittag gesichert.
Nach einem allzu üppigen Essen kommt es meist zum allseits bekannten Mittagstief. Der Spruch “Ein voller Bauch studiert nicht gern” hat seine Berechtigung – geistige Höchstleistungen werden in diesem Zustand nicht erbracht.
Um auch während der langen Zeitspanne zwischen Mittag- und Abendessen konzentriert und aufnahmebereit zu sein, sorgt eine Nachmittagsjause mit Obst statt Kuchen für den idealen Energiekick.
Die Verbindung aus natürlichem Fruchtzucker und Ballaststoffen gibt den “Sprit” langsam ans Blut weiter und beugt einer Berg- und Talfahrt des Zuckerspiegels vor. Mit einem bunten Obstteller oder sogar Früchten am Spieß lässt sich jeder gerne von der Wichtigkeit einer kleinen Pause überzeugen.
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Der Holunderbusch wächst besonders gerne in der Nähe von Behausungen, daher ist es meistens recht einfach, ihn zu finden. Von Mai bis Ende Juni entfaltet er seine weißen Blüten-Dolden, die weithin duften.