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Burnout bei Müttern
Maßnahmen bei Burn-out Syndrom
Sie rät allen Betroffenen, entsprechende Gegenstrategien zu entwickeln und zunächst einen Check-up der Ist-Situation zu machen. “Fragen Sie sich, ob es bestimmte Faktoren gibt, auf Grund derer Ihr Leidensdruck zunimmt.
Im Unterschied zu Stress ist Burn-Out eine dauerhafte Störung des vegetativen Nervensystems. Im Fall von Stress findet der Betroffene meist nach der Stresssituation wieder die normale Balance. Bei Burn-Out ist die körperliche Disharmonie und Disbalance chronisch geworden.
Vor allem Mütter, die ihr Leben mit Job, Partner und Kindern organisieren müssen, sollten sich um eine effiziente Entlastung kümmern. Eine gute Kinderbetreuung, ein effizienter Zeitraster, in dem auch terminfreie Zonen ihren Platz haben, sind unumgänglich”, rät die Expertin.
“Für Frauen ist es auch immens wichtig, den Perfektionsdrang, alles alleine und perfekt organisieren zu müssen, abzulegen. Partnerschaftliche Anerkennung und gelegentliches Lob sind ebenso wichtig wie gute Gespräche mit dem Partner. “Burn-out bei Müttern kann jedoch auch auf Grund von Unterforderung entstehen”, so die klinische Psychologin, “wenn sich Mütter plötzlich ausschließlich auf diese Rolle reduziert fühlen, kann dieser Effekt ebenfalls eintreten.”
Entspannung, effizientes Zeitmanagement und vor allem ein klares Ausformulieren der eigenen Bedürfnisse ist jedoch die ideale Prävention vor Burn-out. Mit Entspannungstechniken wie Muskelentspannung nach Jacobson kann man im frühen Stadium noch gut gegensteuern, “ist die Situation jedoch schon eskaliert, helfen meist Entspannungstechniken allein nicht mehr”, so Benczak, “in diesem Fall sollte man professionelle Hilfe im Rahmen einer Therapie in Anspruch nehmen.”
Fünf Strategien gegen das Burnout-Syndrom
1.Setzen Sie Ihre eigenen Grenzen fest.
2. Setzen Sie Prioritäten
3. Verzichten Sie nicht auf Ihre eigenen Interessen (Stichwort “gesunder Egoismus”)
4. Delegieren Sie Verantwortung, statt sie allein zu tragen
5. Versuchen Sie nicht, die perfekte Übermutter zu sein. Die gibt es in der Realität nicht.
Wie Sie die Gefahr erkennen – typische Burnout-Symptome:
· Sie sind schon müde und antriebslos, wenn Sie morgens aus dem Bett steigen?
· Sie können sich nicht mehr richtig entspannen, haben keine Ruhe dazu?
· Sie schlafen schlecht?
· Sie können sich nicht mehr so gut konzentrieren wie früher?
· Sie können sich schwer entscheiden, fühlen sich kraftlos?
· Sie neigen zu Depressionen?
· Sie sind sexuell zusehends lustloser?
Dann sollten Sie einen Gang zurückschalten!
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Hallo!
Wo kann man sich denn Hilfe holen ohne abgestempelt zu werden, wenn man als Mutter/Frau sagt man kann nicht mehr bekommt man meistens nur einen Satz zu hören: Was soll das, du hast ja eh nur den Haushalt und die Kleinigkeiten!





