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Die Frau in der Mutter

Und die Figur?

Wie soll ich abnehmen und welche Sportarten sind geeignet? Eines vorweg: Rapide Abmagerungskuren sind während der Stillzeit absolut verboten, weil dadurch im Körperfett eingelagerte Schadstoffe in zu hoher Konzentration in die Muttermilch übergehen! Auch Ihr Gewebe wird es Ihnen danken, wenn es ein wenig Zeit zur Regeneration hat. Aber zum Trost: Wer während der Stillzeit vernünftig isst, nimmt alleine durch das Stillen ab.

Also: Was darf man und was soll man denn?

Als Faustregel gilt Folgendes: Die ersten vier Monate nach der Geburt keine „hüpfenden“ Sportarten ausüben, also auch kein Joggen. Nordic Walking ist ideal, auch Inlineskaten ist o.k. (wenn frau es schon kann …). Mit der geeigneten Pflege lässt sich die Geweberegeneration fördern und unterstützen: Peelen oder Trockenbürsten, Wechselduschen, Cremen. Dazu, wenn nötig, Spezialprodukte gegen Schwangerschaftsstreifen (= kleine Geweberisse) auftragen, z. B. L'Oréal Body Expertise Correcteur Dehnungsstreifen. Wer in dieser Zeit besonders auf die Inhaltstoffe achtet: Auch die Naturkosmetik kann’s – z. B. die Linie body effect von Annemarie Börlind, bestehend aus Duschpeeling, Anti-Cellulite-Gel und straffender Körpercreme.

Auf Hebammenwissen zurückgreifen

Wer das will, ist mit der Produktlinie von Traude Trieb gut beraten. Hier gibt es ein Pretty Woman Körperöl, das man auch als Badezusatz verwenden kann, und eine mit Schüßler- Salzen angereicherte Anti-Cellulite- Creme, die auch auf den Busen darf und gleichzeitig Schwangerschaftsstreifen mindert.

Nach dem Abstillen helfen der Entschlackungstee Super Fit und die darauf abgestimmte Schüßler-Mineralstoff- Mischung weiter (zu beziehen über www.hebamme-traude-trieb.at/TTproduktlinie. htm). Noch ein Tipp zu den Wechselduschen: Der Trick besteht darin, dass das heiße Wasser wirklich heiß sein muss und dass man den Wasserstrahl à la Kneipp führt: rechtes Bein außen/innen, dann linkes Bein, rechter Arm, linker Arm, Brust achterförmig, Rücken. Beim abschließenden kalten Guss zuletzt auch die Fußsohlen einbeziehen.

Das Um und Auf: der Beckenboden

Man sieht ihn nicht, aber ohne ihn geht gar nichts wirklich gut: der Beckenboden. Ein gut trainierter Beckenboden ist ein Segen für den ganzen Körper … und die ersten Erfolge sind sofort spürbar! Die erste Adresse für Beckenbodentraining und darauf abgestimmte Ganzkörpertrainigsprogramme ist zweifelsohne Benita Cantieni. Zu der von ihr entwickelten Cantienica- Methode gibt es Bücher, DVDs und Kurse in autorisierten Studios.

Schauen Sie auch ins Internet: Unter www.cantienica.at. com beantwortet Frau Cantieni selbst die Einträge in diversen Foren zu allen nur erdenklichen Fragestellungen. Fehlt nur noch ein bisschen Sinnlichkeit … die bringt Orientalischer Tanz, die Weiblichste aller Tanzrichtungen und ganz nebenbei ein nicht zu unterschätzendes Körpertraining, auch für den Beckenboden.

Tipp: Unbedingt strammen BH anziehen, gerade während der Stillzeit – die Shimmies (schnelle Schüttelbewegungen) haben es in sich. Es gibt zahlreiche Angebote, auch über die Volkshochschulen, und oft sogar spezielle Mutter-Kind-Kurse. Ausprobieren, es lohnt sich. Und da ist sie wieder: die Frau in der Mutter!

Mag. Elisabeth Sorantin 







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