Home > Baby > Entwicklung > Schlaf Baby Schlaf

Schlaf Baby Schlaf


„Nicht schon wieder …“

So sehr Mütter und Väter ihren Nachwuchs auch lieben: Aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden, ist nicht lustig. Dass das geflügelte Wort von der „Ruhe in Morpheus’ Armen“ nur bedingt Richtigkeit besitzt, kümmert in diesem Moment wenig: Denn der oft zitierte Morpheus aus der griechischen Mythologie ist eigentlich der Gott des Traumes, sein Vater Hypnos hingegen der Gott des Schlafes. Welche Götter auch immer wofür verantwortlich zeichnen: Der gesunde Schlaf ist Menschen seit jeher wichtig. Mit gutem Grund …

Als besonders bedeutsam erweist sich der Schlaf des eigenen Babys – schließlich ist nicht nur die Befindlichkeit des kleinen Schatzes, sondern in hohem Maße auch die seiner Eltern davon abhängig.

12 Stunden goldenen Schlafes

Die Wichtigkeit von Babys Schlaf kann Prof. Dr. Jürgen Zulley aus wissenschaftlicher Sicht bestätigen: „Für eine optimale Entwicklung des Babys ist ein erholsamer und langer Schlaf Voraussetzung“, so der Schlafexperte, Präsident der Deutschen Akademie für Gesundheit und Schlaf (DAGS e.V.) und Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums an der Universität Regensburg. „Der Schlaf ist ein aktiver Prozess, in welchem das Wachstumshormon ausgeschüttet wird und die Reifung des Gehirns stattfindet.“

Fleißiges Gehirn

Gerade im ersten Lebensjahr ist der Schlaf von enormer Bedeutung für die Entwicklung des Gehirns: Mit dem ersten Geburtstag hat das Gehirn eines Babys bereits 75 Prozent jener Größe erreicht, das der Erwachsene haben wird. Das erste Jahr ist für das Gehirn also ein äußerst wichtiger Zeitraum. Babyschlaf zeichnet sich durch einen raschen Wechsel zwischen ruhigem und aktivem Schlaf von jeweils wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde aus. Bei Neugeborenen liegt der Anteil an aktivem Schlaf bei rund 50 Prozent. Während des aktiven Schlafs zucken und lächeln Babys, schneiden Grimassen, bewegen ihre Augen und geben Geräusche von sich. In dieser Phase können sie alles, was sie tagsüber gelernt haben, einordnen und speichern. Während des ruhigen Schlafs sind Babys entspannter und es fällt schwerer, sie aufzuwecken – nun werden Erinnerungen für später verarbeitet.

Die richtige Atmosphäre macht’s

Der kindliche Schlaf wird durch viele Faktoren beeinflusst, weiß auch Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank, bekannt als RTL-„Supernanny“. Mit der Erfahrung der Erziehung ihrer eigenen vier Kinder im Hintergrund, begleitet und berät sie Familien auch zum Thema Schlaf. „Ich werde oft gefragt, wie man das Baby am Abend zur Ruhe bringen kann oder was man tun kann, damit es durchschläft“, so Katia. „Für mich ist das A und O eine ruhige Atmosphäre. Gerade wenn das Baby viel erlebt, kann es am Abend schwerer in die Einschlafphase finden. Da sind Abendrituale wichtig: Eltern sollten gemeinsam mit ihren Babys ganz persönliche und für sie passende Abläufe und Gewohnheiten finden. Wiederkehrende Fixpunkte helfen, das Baby an eine bestimmte Schlafenszeit zu gewöhnen. Das Programm soll auch für das Kind nachvollziehbar sein und nicht ständig wechseln, auch wenn das manchmal eine Einschränkung für die Eltern bedeutet.“Prof. Zulley meint dazu: „Schlafzimmer sollen kühl gehalten, die Betthöhle selbst soll aber angenehm warm und vor allem trocken sein. Das heißt: Jede Feuchtigkeit, die entsteht, muss vom Körper abgeleitet werden können, das gilt für die richtigen Materialien im Bett der Erwachsenen ebenso wie für das Babyproblem im Windelbereich.“ Im Frühsommer wurde in Hamburg die neue Pampers Baby-Dry Windel vorgestellt. Sie wird dem Anspruch, dass der Winzling rundherum trocken bleibt, noch mehr gerecht – was, neben vielen guten Ratschlägen, das rasche Ein- und Durchschlafen wesentlich unterstützt.

Die Vorführung war einfach verblüffend – und das Ergebnis ist von interessierten Eltern mit jeder Pampers Baby-Dry Windel nachvollziehbar. Testen Sie und sehen Sie selbst! Besonders stolz sind wir, dass fratz & co als einziges österreichisches Medium zur Schlaf-experten-Diskussionsrunde nach Hamburg geladen war. Ein weiteres Zeichen dafür, dass wir selbst – unseren vielen Ratschläge für einen guten und gesunden Schlaf zum Trotz – die letzten 12 Jahre nicht „verschlafen“ haben …

Einschlaf-„Rezepte“

Seit kurzem ist „Dancing-Star“ Zabine Kapfinger auf www.babynet.at anzutreffen. Als engagierte Mama gibt sie dort Tipps und erzählt aus ihrem Familienleben.

fratz & co: Haben Sie ein besonderes Einschlafrezept für ihre Söhne?

Zabine: Oh, da haben wir Glück, denn Leon (18 Monate) ist ein problemloser Einschläfer, er teilt sich tagsüber das Zimmer mit seinem großen Bruder, aber zum Einschlafen ist er allein in einem Raum. Das ist so, wenn er nicht zahnt; wenn er aber zahnt, dann legen wir uns in dieser Zeit gemeinsam mit ihm hin. Adrian, unser Großer, hat mit seinen zehn Jahren überhaupt keine Einschlafprobleme!

fratz & co: Hilft Papa Alexander Zaglmaier mit?

Zabine: Eigentlich ziehen wir keine Grenzen bei der Aufgabenteilung mit den Kindern. Alex hilft immer und gerne mit, wenn es seine beruflichen Engagements zulassen.

fratz & co: Vor kurzem sind Sie zum dritten Mal Mutter geworden, herzliche Gratulation!

Zabine: Ja, der kleine Mattia ist seit dem 17. Juli unser neuer Mann in der Familie, wir sind sehr glücklich mit ihm!

fratz & co: Sie gelten ja als starke Frau, aber wie nehmen Sie die Herausforderung mit so vielen Männern an?

Zabine: Kein Problem, man lernt bei jedem dazu!

fratz & co: Wir danken für das Gespräch und wünschen weiterhin alles Gute für Ihre Familie!

Foto: Oksana Kuzmina/Shutterstock.com, Golden Pixels LLC/Shutterstock.com, Michelle D. Milliman/Shutterstock.com








Diesen Artikel weiterempfehlen oder später lesen:


WERBUNG