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Babys 7 Sachen


Das Baby ist noch nicht einmal auf der Welt, da stellt sich schon die Frage: Was braucht es für seinen Winzling-Alltag? Die Wunschlisten der werdenden oder eben gewordenen Mütter sind lang, die Kästen und Kinderzimmer rasch voll. Daher: Sorgfältig überlegen, was man wirklich anschaffen möchte und muss. Gerade beim ersten Kind ist es oft sehr, sehr schwer abzusehen, was für das Leben mit dem Kleinen tatsächlich notwendig ist und worauf man ruhig verzichten kann. Intensive Beratung durch Freundinnen, die schon Kinder haben, sind da ein heißer Tipp – oder aber Sie lesen einfach weiter.

Babys Kleiderschrank

Bei der Grundausstattung an Kleidungsstücken gilt: Das Kleine scheint zunächst unglaublich winzig – und wächst doch rasend schnell. Daher lieber in weniger, dafür praktische Kleidungsstücke investieren. Manche Babys wollen gar nicht gern angezogen werden und weinen bitterlich, sobald man ihnen beispielsweise den Body über den Kopf zieht. Für Mamis und Papis ist es also nervenschonender, das Kleine möglichst einfach an- und ausziehen zu können. Bodys, die am Halsausschnitt überlappend genäht sind und deren Öffnung sich somit gut dehnen lässt, sind ein Muss im Kinderkasten. Auch Strampler, die sich an den Beinen aufknöpfen lassen, werden schnell zu Favoriten. Unbedingt auf Bequemlichkeit achten! Häkchen, mit denen Zipps an der Vorderseite von Strampelanzügen geschlossen werden und die nicht unter einem kleinen Stoffdreieck zu „verstecken“ sind, könnten abstehen und Baby am Kinn drücken. Auch Knöpfe und Drucker an der Rückseite von Strampel- und anderen Anzügen können beim Liegen unheimlich schmerzen, wenn man eben erst den Bauch seiner Mutter verlassen hat! Und Falten machen Baby gar keine Freude – daher Kleidung immer gut glattziehen. Generell empfiehlt sich für Babys und Kleinkinder Baumwolle, da sie hautverträglich und weich ist. Im Winter ist für Strampler Nickistoff ideal. Nicht nur in der kalten Jahreszeit ein absolutes Muss: Mützen, die über die Ohren gehen und gut abschließen, damit dem Baby unterwegs nicht der Wind um die Ohren weht.

Unterwegs gut gerüstet

Die erste Ausfahrt ist ein besonders spannendes Abenteuer. Hat man auch wirklich an alles gedacht, was sicherheitshalber mit muss? Packen Sie am besten eine Tasche, die Sie ab nun immer griffbereit haben: Wechselkleidung, zwei bis drei Windeln und Feuchttücher, eine Wickelunterlage (ideal sind wasserfeste aus Kunststoff), eine Stoffwindel zum Abwischen, bei Bedarf ein Schnuller, ein kleines Spielzeug, später ein paar Kekse, ein Getränk sollten immer gut verstaut sein. Wichtig: nicht vergessen, Verbrauchtes zu ergänzen!
Fashionistas brauchen ihre Wickeltasche übrigens nicht mehr verschämt im Kinderwagen zu verstecken: Mittlerweile gibt es modische Rucksäcke und Taschen, die praktisch sind und nebenbei noch gut aussehen. Schließlich möchte man ja auch als frisch gebackene Mami das eigene Outfit stilsicher abrunden! Wichtig ist in jedem Fall, dass es viele Taschen und Seitenfächer gibt, um das Ordnunghalten zu erleichtern und alle Dinge griffbereit zu haben.



Gemütlich zu Hause

Griffbereit – das ist auch in den eigenen vier Wänden wichtig: Insbesondere beim Wickeltisch sollte man einen Utensilo oder ein Regal aufhängen, wo man alles für Babypflege, Wickeln und Umkleiden verstaut – von der Nagelschere über die Körpercreme bis zu Windeln und der Wechselwäsche. Ein Augenblick Unachtsamkeit kann sich nämlich schrecklich auswirken: Eben noch fast unbeweglich, kann das Baby einen plötzlichen Entwicklungsschub machen und unerwartet mobil werden. Dass ein Sturz vom Wickeltisch fatale Folgen haben kann, muss nicht extra betont werden!
Ein sicheres Plätzchen bieten den Kleinen spezielle Babysitzsäcke mit weicher Füllung; für Sicherheit sorgen Gurte, mit denen das Baby angeschnallt wird. Trendy und mit ihrem sanften Schaukeln beruhigend sind Hängematten und -stühle. Nach Herzenslust seine kleine Welt erkunden kann Baby auf einem Lammfell oder einer Krabbeldecke. Bunte Muster, Fühl- und Spielelementen regen Babys Sinne an und versprechen Abenteuer pur. Ist das Baby mobil, gilt es freilich für seine Sicherheit zu sorgen. Gehschulen stehen bei vielen Kleinen nicht hoch im Kurs, aber zumindest für kurze Zeitspannen sind sie ein sicherer Aufenthaltsort. Auch einen Platz zum Stillen sollte man beizeiten gemütlich ausstatten. Ein bequemer Stuhl mit Armlehnen zum Abstützen in einem ruhigen Winkel und ein Stillkissen machen sich bezahlt: Früher oder später werden die meisten Stillenden von Verspannungen geplagt, wenn sie nicht auf die richtige Haltung achten.

Milchfläschchen & Co.

Wer zufüttern möchte oder muss, stattet sich mit vier, fünf Fläschchen (zu haben aus Glas oder Kunststoff, wobei Letztere einfacher zu handhaben sind) und passenden Saugern aus Latex oder Silikon aus. Auch Schnuller gibt es aus beiden Materialien und in verschiedenen Formen. Ganz nach dem Motto „Besser Schnuller als Finger“ sind Beruhigungssauger kiefergerecht geformt und damit Favoriten gegenüber dem Daumen. Will der Nachwuchs erst einmal am Familientisch mitessen, heißt es: Platz nehmen im Hochstuhl. Perfekt, wenn dieser mitwächst und auf die jeweilige Körpergröße eingestellt werden kann. Für die erste Zeit lassen sich Hochstühle mit Gurten oder Bügeln und manche Modelle mit einem Tischchen ausstatten. Ideal, wenn die Tischplatte einen erhöhten Rand hat – dann geht bei den ersten Essversuchen nicht so viel daneben. Das gilt auch für Babyteller. Manche können mit heißem Wasser gefüllt werden, um das Essen warm zu halten, andere bieten mit bunten und sogar auswechselbaren Motiven auf dem Tellerboden einen Anreiz, alles aufzuessen. Arge Patzer werden am besten in Lätzchen mit Ärmeln gehüllt, ansonsten findet man mit herkömmlichen Lätzchen oder Kunststoffmodellen mit aufgestelltem Rand das Auslangen. Leichter löffeln lässt es sich mit seitlich gebogenen Löffeln, die ersten Fütterversuche gelingen mit Löffeln mit schmaler Spitze besser. Auch weiche Kunststofflöffel, auf denen Baby herumkauen kann, oder Löffel mit dicken Griffen, die auch kleine Esser gut halten, erleichtern das „zivilisierte“ Essen. Auch unter den Trinkbechern gibt es praktische Helferlein: Einige – nicht alle – Modelle sind tropfsicher, andere haben handliche Henkel. Bis das Kleine so weit ist, dass es aus dem Becher trinken kann, dauert es zwar eine Weile – aber die erste Zeit mit dem Baby vergeht schneller, als man denkt, und im Nu ist aus dem kleinen, hilflosen Wesen ein Persönchen auf dem Weg zur Selbstständigkeit geworden!

Fotos: FikMik/Shutterstock.com, Ekaterina Shtern/Shutterstock.com,
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