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Der Klassiker: das Bett im Kreißsaal


Nur Liegen war früher. Heute lassen sich die modernen Betten für die Entbindung in fast jede denkbare Position bringen.




Kreißsaal hieß für lange Zeit: Geburt im Bett. Inzwischen gibt es auch Alternativen. Das Kreißbett ist aber immer noch ein Klassiker, der in den meisten Kliniken steht und bei vielen Entbindungen zum Einsatz kommt. Inzwischen hat sich aber an diesem Hilfsmittel zur Geburt einiges verändert. Ein Bett im herkömmlichen Sinn findet man hier nicht mehr wirklich. Vielmehr steht in den meisten Spitälern ein technische Meisterwerk.

Die Liegefläche ist in drei Zonen aufgeteilt, die sich unabhängig voneinander verstellen lassen: Kopf- und Fußteil sowie ein mit einer Aussparung versehener Mittelteil. Auf diese Weise sollen Ihnen eine Vielzahl von Positionen ermöglicht werden. Neben dem Liegen sind das Hocken, Sitzen und Knien durchaus gängig.


Optimal bei Komplikationen

Recht unkompliziert kann die Position in den meisten Fällen gewechselt werden – falls es zum Beispiel medizinisch für den Einsatz von Saugglocke oder Zange bei Komplikationen notwendig sein sollte. Das Kreißbett bietet hierfür wie auch für den Schutz des Damms oder die anschließende Behandlung eines Dammrisses die optimale Arbeitshöhe. In manchen Spitälern finden sich auch regelrechte Kuschelecken. Hier wird der Partner aktiv in die Eröffnungsphase mit eingebunden.

Die körperliche Nähe und ein wenig Intimsphäre sollen der Mami helfen, sich zu entspannen. Teilweise sind solche Kuschelecken mit einem zweiten Bett ausgestattet. Bedenken Sie bitte bei der Entscheidung über die Geburtsposition, dass die Entbindung im Liegen sehr kräftezehrend sein kann. Denn hier müssen Sie die ganze Arbeit alleine machen, während im Sitzen oder Stehen (in der Eröffnungsphase) die Schwerkraft genutzt werden kann und das Baby leichter in Richtung Becken rutscht.


Text: Stefan Trockel
Foto: Tyler Olson /Shutterstock.com






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