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prämature Synostose der Sutura metopica

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Problemstellung: prämature Synostose der Sutura metopica

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Karl Zwiauer, ich hatte Ihnen schon einmal eine Frage geschrieben, die Sie mir auch beantwortet haben. Vielen Dank nocheinmal dafür. Bei meinem Sohn (jetzt 12 Wochen) handelt es sich um eine prämature Synostose der Sutura metopica. Er hat eine deutlich sichtbare und tastbare kielförmige Vorwölbung in der Mitte des Stirnbeins von der Nasenwurzel beginnend und bis in den Bereich der Pfeilnaht sich fortsetzend. Schädenumfang betrugt 39 cm( mit 9 Wochen).Gegenwärtig gibt es keinen Anhalt für eine beginnende Kraniostenose. Deshalb ist aus dieser Sicht eine operative Therapie nicht dringlich. Es wird aber empfohlen, aus kosmetischen Erwägungen eine Operation bis zum 6. Monat durchzuziehen. Ich habe aber Angst davor. Seine Stirn ist meiner Meinung nach momentan nicht sehr auffallend. Kann diese Verknöcherung noch stark zunehmen, so dass er irgendwann einmal sehr entstellt ist? Wie sehen Sie die Sache. Ist eine Operation wirklich notwendig? Ist so eine Operation schon Rountine oder sehr komplizirt? Ich werde mich auf alle Fälle in der Kinderchirurgie vorstellen, möchte aber auch Ihre Meinung dazu. Bitte versuchen Sie, auf alle Fragen zu antworten. Vielen Dank. Monique

Antwort oder Empfehlung unseres Experten: Univ.-Prof. Dr. Karl Zwiauer

Es ist durchaus möglich, dass die Stirnnaht noch deutlicher sichtbar wird und dann auch kosmetisch störend wird. Die Indikation zur OP ist – wenn kein erhöhter Hirndruck vorliegt - auch nicht massiv und daher können Sie sicher mit den behandelnden Ärzten ein Gespräch führen und werden diese sicherlich sich Ihrer Argumentation anschließen können. Die OP selbst ist nicht sehr kompliziert, es ist auch – da die Schnittführung im Haarbereich angesetzt wird – keine Narbenbeeinträchtigung zu erwarten. Alles Gute!

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