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Hallo liebes Beraterteam. Meine Tochter ist 7 Wochen alt. Das Stillen ist von Anfang an bei uns problematisch. Angefangen bei wunden und rissigen Brustwarzen bis zu 2 Miclhstaus. Eine Pilzinfektion ist ausgeschlossen worden. Zwischendurch hatten wir eine Woche ohne jegliche Probleme. Das war sehr schön und machte mich sehr glücklich. Leider hielt das Glück nicht lange an. Sie bekam einen Schnupfen. Die Saugtechnik hatte sich vermutlich dadurch verändert. Nun habe ich wieder wunde Brustwarzen bekommen. Da ich gerne weiter stillen würde aber die Schmerzen und den Stress nicht mehr aushalte, stellt sich für mich nun die Frage stillen oder abstillen. Seit ein paar Tagen gebe ich ihr die Flasche, damit sich die Brustwarzen erholen können. Aber auch dies ist sehr stressig, da ich viel milch habe und diese immer sehr lange ausstreichen muss. Vielleicht haben Sie noch einen guten Tipp für mich, wie es mit dem stillen noch klappen könnte.

Antwort oder Empfehlung unseres Experten: Team La Leche Liga

Leider klappt das Stillen nicht immer gleich so gut und da bedarf es schon ein wenig Geduld und vor allem viel Kraft, hier durchzuhalten. Meistens ist die Ursache bei wunden Brustwarzen bei der Stilltechnik zu suchen. Achte daher besonders darauf, das Baby gut anzulegen. Erst wenn es seinen Mund weit geöffnet hat, ziehe es zu dir heran. Sein Bauch muss dir zugewandt sein, damit es seinen Kopf zum Trinken nicht erst drehen muss. Stütze deinen Arm auch gut mit Pölstern oder einem Stillkissen ab, damit dir die Kleine beim Stillen nicht herunterrutscht und sie dann nur noch an der Brustwarze saugt - denn das lässt die Brustwarze wund werden. Hast du sehr viel Milch, so streiche zuerst Milch aus, oder wenn du den einsetzenden Milchspendereflex spürst, so löse dein Baby von der Brust und lass den ersten Schwall in eine Windel spritzen. Möglicherweise kommt dein Baby mit dem Schwall nicht zurecht und stößt so mit der Zunge die Brustwarze heraus. Erst wenn die Milch langsamer fließt, lege die Kleine wieder an. Versuche auch möglichst aufrecht zu stillen, sozusagen gegen die Schwerkraft! Bessern sich die wunden Brustwarzen trotz guten Anlegens nicht und hören die Schmerzen auch beim Stillen nicht auf, so könnte es sich trotz negativen Befundes doch um eine Soorinfektion handeln. Vor allem ein stechender Schmerz und glänzend gerötete Brustwarzen sind Hinweise auf Soor. Dieser ist aber bei einem Abstrich nicht immer nachweisbar! Ich wünsche euch alles Gute und baldige Besserung eurer Stillsituation!

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