Home > Expertenforum > Stillberatung > Wunde Brustwarzen

  Expertenforum durchsuchen:    (Erweiterte Suche)

Problemstellung: …

Hallo, am 8.1 ist unser Sohn zur Welt gekommen. Erst hat das stillen super geklappt, aber seit 4 Tagen ist die rechte Brustwarze blutig und tut auch sehr weh. Ich lege seitdem meinen Sohn nur links an und im moment reicht es ihm wohl auch. Nun hat er aber nen Schub und will jede Stunde an die Brust! Kann ich rechts die Milch abpumpen und die ihm mit einer Flasche geben und links weiter anlegen? Oder muss ich damit rechnen das er dann nicht mehr an die Brust geht?? Danke im vorraus.

Antwort oder Empfehlung unseres Experten: Team La Leche Liga

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! In der Zeit in der die Brust stark schmerzt kannst du natürlich abpumpen und die Milch füttern.Du solltest aber versuchen bald wieder anzulegen.Meist ist eine schlechte Anlegetechnik schuld an wunden Brustwarzen.Du kannst eine andere Stillposition ausprobieren um die wunde Stelle zu schonen.Nimm Kontakt auf zu einer Stillberaterin, sie kann dir zeigen wie du richtig anlegst.Du kannst auch eine Wollfettsalbe auftragen, das schütz die Haut und unterstützt die Wundheilung.Alles gute1

Diesen Beitrag weiterempfehlen oder später lesen:

Zurück zur Übersicht!   Dem Experten eine Frage stellen!

Weitere ähnliche Beiträge im Expertenforum

Weitere interessante Artikel von unserer Redaktion

“Stillen ist natürlich, nicht immer ist es ganz einfach!” bemerkt Anne-Marie Kern, geprüfte Still- und Laktionsberaterin treffend – besonders in der ersten Zeit tauchen häufig Unsicherheiten auf.

Gib es Probleme, so sind die Fragen der Frauen oft ähnlich.

fratz&co hat unter Mithilfe von Frau Kern die wichtigsten Antworten für Sie zusammengestellt.


Es ist wohl hinlänglich bekannt, dass Nuckeln und Saugen angeborene Verhaltensweisen von uns Menschen sind.

Nicht zuletzt deswegen zählt man uns zu der weiterverzweigten Gattung der Säugetiere.

Während der Stillzeit isst die Frau – wie schon während der Schwangerschaft – für zwei.

Für sich ebenso wie für jenes kleine Wesen, dessen Wohl von ihr abhängt.

Das heißt aber natürlich nicht, dass Sie die doppelte Menge von allem in sich hineinschaufeln soll. Auf eine ausgewogene und gleichzeitig leckere und bekömmliche Ernährung kommt es an!

Baby zu klein, Mutter zu alt, Busen zu klein oder zu groß, Mutter hat eine Brustentzündung, Kind leidet an Durchfall...

Aus unzähligen Gründen wurde Müttern noch in den siebziger Jahren das Abstillen empfohlen.

La Lega Liga Beraterinnen beantworten die wichtigsten Fragen

Stillen, eine aufregende und schöne Zeit, die viele Fragen aufwirft: Bekommt mein Baby genug Milch? Was kann ich gegen wunde Brustwarzen tun? Kann ich vom Fläschchen zurück zur Brust?

Muttermilch ist die beste und natürlichste Ernährung in den ersten Lebensmonaten eines Säuglings.

Aber es geht hier nicht nur ums “Futtern”: Gestillt zu werden gibt dem Kind ein besonderes Gefühl der Geborgenheit.

Die meisten Schwangeren sind hoch motiviert, ihr Kind die empfohlenen sechs Monate ausschließlich zu stillen. Und grundsätzlich hat die Natur auch dafür gesorgt, dass jede Frau ihr Baby stillen kann!

Lars, acht Monate, gluckst zufrieden. Ich habe ihn gerade gestillt. Vor seinem Bett sitzend seufze ich: Gegen Ende des Monats heißt’s abstillen. Vor wenigen Monaten hätte ich nicht für möglich gehalten, dass dabei Abschiedsschmerz aufkommt. Ein Blick zurück …

Schmerzen, Hautrötung und Eiterbildung sind die typischen Symptome einer Brustentzündung. Die kann in der ersten Zeit nach der Geburt auftreten, wenn durch kleinste Hautverletzungen Erreger ins Innere der Brust gelangen.

Fließt die Milch nicht ab wie sie soll, entstehen in Mamis Brust druckempfindliche Knubbel. Regelmäßiges Anlegen des Babys ist nur eine Maßnahme, um den Stau abzubauen.

WERBUNG