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    Hysterische Schreie beim Einschlafen

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    Problemstellung: Hysterische Schreie beim Einschlafen

    Mein 16 Monate alter Sohn hat seit ca. 1 Woche Einschlafschwierigkeiten. Sobald er sieht, dass es in Richtung Bett geht, wehrt er sich mit Händen und Füßen dagegen, ins Bett zu gehen. Wenn ich ihn dann rein lege, setzt er sich sofort auf und fängt hysterisch zu schreien an. Er lässt sich überhaupt nicht beruhigen. Bis vor einer Woche war es so, dass er sogar alleine einschlafen konnte. Er bekam ein Abendfläschchen und schlief danach seelenruhig ein. Leider sind wir letzte Woche an einem Magen-Darm-Virus erkrankt. Ich musste für 4 Tage ins Krankenhaus und konnte so nicht für ihn da sein. Meine Mutter hat sich dann um ihn gekümmert. Leider war auch er krank und verweigerte im Zuge der Magen-Darm-Grippe das Abendfläschchen. Auch jetzt will er es nicht mehr nehmen. Trotzdem war das Einschlafen kein Problem. Seit ich wieder aus dem Krankenhaus zurück bin, hat er diese Einschlafschwierigkeiten. Auch bei seinem Mittagsschlaf ist es ein Kampf. Ich sitze neben ihm, streichle ihn und rede ihm gut zu, aber er beruhigt sich überhaupt nicht. Abends ist es noch schlimmer. Nach ca. 30 Minuten schreien schläft er dann erschöpft ein. Nur schläft er jetzt auch nicht mehr durch - was er sehr wohl die letzten 8 Monate gemacht hat. Er wacht öfters auf und brüllt wieder wie am Spieß. So lange, bis ich ihn zu mir ins Bett hole. Dort schläft er dann friedlich weiter. Ich habe das Gefühl, dass er gar nicht schlafen möchte. Aber ich kann ihn doch nicht auflassen, bis er von alleine vor Müdigkeit umfällt. Bis jetzt haben unsere fixen Schlafensgehzeiten super funktioniert. Was ist plötzlich los mit meinem Kind? Wie kann ich ihm helfen, dass er wieder ohne Probleme einschlafen kann? Er tut mir ja leid, wenn er so viel weint, aber wenn ich ihn nicht beruhigen kann (könnte ich nur, wenn ich ihn aus dem Bett raus nehme und auf lasse, was aber nicht mein Ziel wäre), dann kann ich ihm auch nicht anders helfen! Haben Sie vielleicht noch einen Rat für mich? Ich bin schon sehr verzweifelt. LG Angela M.

    Antwort oder Empfehlung unseres Experten: Team Baby-Care Ambulanz

    Liebe Frau M! Das klingt wirklich anstrengend für sie beide. Schlafen ist ein sensibler Bereich und auch gut eingespielte Rituale können immer wieder Irritationen ausgesetzt sein. Offensichtlich ist Ihr Sohn durch die Trennung durch Ihren Krankenhausaufenthalt und die Krankheit noch sehr irritiert und es braucht noch Zeit der Verarbeitung... Im 2. Lebensjahr stellen Nähe - Distanz - Regulation, so wie die Balance zwischen Bindung und Selbständigkeit einen wichtigen neuen Entwicklungsschritt dar - und es kann zu einer Veränderung und Schwierigkeiten im Schlafverhalten kommen. Grundsätzlich sind die Eltern die beste Schlafhilfe und Kinder brauchen es durch Halt, Begleitung und Körperkontakt in den Schlaf zu finden. Sie haben ja schon selbst die Erfahrung gemacht, da er bei Ihnen im Bett ruhig weiterschläft - offensichtlich braucht er im Moment vermehrt Ihre Nähe und Körperkontakt. Eine Möglichkeit wär mit ihm gemeinsam sich hinzulegen. Wenn die Phase der Irritation vorbei ist, können sie probieren wieder ein anderes Schlafritual einzuführen. Alles Gute und weiterhin Geduld und Zuversicht wünscht das Team der BabyCareAmbulanz

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