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Kind 31/2 wird von wesentlich älterer Cousine ausgeschlossen

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Problemstellung: Kind 31/2 wird von wesentlich älterer Cousine ausgeschlossen

Guten Tag liebes Expertenteam Ich hatte Ihnen schon mal geschrieben, weil unsere Tochter momentan wegen jeder Kleinigkeit weint. Danke für die Antwort. Nun habe ich eine weitere Frage. Wir wohnen neben meinem Schwager die ein Mädchen haben das 1 jahr älter ist als unsere Tochter. Unsere Tochter und die Cousine spielen oft zusammen. Des weiteren haben wir sehr oft Besuch von meiner Schwägerin mit Ihrer 11-jährigen Tochter. Dann spielt die 11-jährige mit den 2 Kleinen Cousinen. Hierbei schliesst sie unsere Tochter sehr oft aus. Sie geht z.Bsp. ins Spielhaus und lässt Sie nicht reinkommen auf der anderen Seite die 41/2 jährige Cousine schon. Oder sie sagt gehen wir zur Rutschbahn und springt sehr schnell davon. Da unsere Tochter die jüngste ist, ist sie auch immer zuletzt oder fühlt sich stehengelassen und weint dann wieder. Es gibt viele solche Situationen, z.Bsp. stellt sie nur 2 Stühle hin und unsere Tochter muss dann halt selber schauen oder sie sagt zu der anderen Cousine komm wir gehen in die Ferien und lässt unsere Tochter einfach stehen. Ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll und da unsere Tochter dann immer beginnt zu weinen wird die Situation nicht unbedingt einfacher. Einerseits möchte ich ja dass sie nicht immer weint auf der anderen Seite kann ich aber auch verstehen, dass sie das verletzt. te

Antwort oder Empfehlung unseres Experten: Mag. Maria Neuberger-Schmidt Team Elternwerkstatt

Einerseits geht es darum, Ihre Tochter zu schützen und zu unterstützen, andererseits in der richtigen Weise den Kindern zu helfen, mit der Situation umzugehen. Mit der großen Cousine einfach nur zu schimpfen wäre bestimmt nicht der richtige Ansatz. Sorgen Sie dafür, dass Sie den Rahmen schaffen, damit Ihre Tochter sich artikulieren kann und angehört wird: „Du, NN. Die NN will dir was sagen!“ dann sorgen Sie dafür, dass das Mädchen nicht davon läuft, während ihre Tochter sagt: „Ich möchte auch…“ Dann helfen Sie verhandeln, was sie gemeinsam spielen, was nicht und bedanken sich bei den Kindern. Gut ist es, das gleich zu Beginn mit den Kindern besprechen, damit der Frust erst gar nicht aufkommt. Zweites: Nachbesprechung mit Ihrer Tochter allein: lassen Sie sie klagen, hören Sie zu, zeigen Sie Verständnis durch aktives Zuhören. Helfen Sie ihr, selbst Lösungen zu finden. Vermitteln Sie: Es ist OK, dass nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen, so ist das Leben. Du kommst damit klar. Dann kann Ihre Tochter innere Stärke entwickeln, die sie selbstsicher und somit auch zu einer attraktiven Spielkameradin werden lässt. Mit herzlichen Grüßen, Maria Neuberger-Schmidt, www.elternwerkstatt.at

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