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    Sesam-Ecken

    Sesam-Ecken

    Der getrocknete Same schmeckt leicht nussig; das Aroma verstärkt sich beim Rösten auf ein Vielfaches. Die Hälfte des Sesamkorns besteht aus hochwertigem Fett v.a. mit einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Dunkles Sesamöl weist einen sehr starken und durchaus aufdringlichen nussigen Geruch auf.

    Des Weiteren enthält der Sesam wertvolle Mineralstoffe wie Eisen und Calcium in nennenswerten Mengen sowie das Spurenelement Selen. Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe geben dem Sesam zusätzlich eine krebshemmende Wirkung. Eine wichtige Rolle im Sesamöl spielt das Vitamin E, da es das Öl vor dem Ranzigwerden schützt.

    Das allergene Potential von Sesam ist jedoch nicht zu unterschätzen. Vor allem Haselpollenallergiker sollten Acht geben, da bei ihnen oft eine zusätzliche Sesamallergie auftritt. Außerdem enthält Sesam das oft nicht vertragene Spurenelement Nickel.

    In seinen Ursprungsländern Asien (Indien, China, Vorderasien) und Ostafrika wurden die gerösteten oder geschälten Samen der Kulturpflanze vorzugsweise zu Paste verarbeitet. Die so genannte "Tahin" ist heute noch eine wichtige Zutat der Kichererbsenpastete und damit der häufig verzehrten Falafeln. Aber auch Würzmischungen aus Sesam und Meersalz sowie Süßspeisen aus Honig, Sesam und Gewürzen werden aus den Samen hergestellt.

    Sesam-Ecken

    · 150 g ungeschwefelte getrocknete Marillen
    · 100 g Honig
    · 100 g weiche Butter
    · 1 Prise Salz
    · 1 TL Pimentpulver
    · 50 g Sesamsamen
    · 3 Eidotter
    · 220 g Vollkornmehl
    · 3 Eiweiß


    1. Belegen Sie das halbe Backblech mit Backpapier und heizen auf 180 °C vor.
    2. Schneiden Sie die Marillen in kleine Stücke.
    3. Mischen Sie die Marillen mit Honig, Butter, Salz, Piment, Sesam und Dottern.
    4. Rühren Sie nach und nach das Mehl unter.
    5. Abschließend heben Sie das sehr fest geschlagene Eiweiß darunter.
    6. Streichen Sie den Teig 2 cm auf das Blech.
    7. Backen Sie die Masse bei 180 °C ca. 15 min.
    8. Schneiden Sie die noch heiße Masse vorsichtig in Dreiecke und lassen sie danach auskühlen.

    Tipp: Die Marillen kann man auch gut durch Pflaumen oder Feigen ersetzen!


    Foto: Amikphoto - shutterstock.com


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