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Leckeres Eis – selbst gemacht

Leckeres Eis – selbst gemacht

Ob Kugeln aus der Eisdiele oder kunterbuntes Wassereis: Jeder Österreicher und jede Österreicherin lutscht oder löffelt acht Liter Eis pro Jahr. Preiswerter und gesünder sind die kalten Köstlichkeiten, wenn man sie nicht kauft, sondern selbst herstellt. Das hat zudem den Vorteil, die Zutaten aussuchen und ganz nach Geschmack und Familienvorlieben variieren zu können. Was kann es Besseres geben, als von Hand gepflückte Himbeeren nach einem Ausflug zum herrlichen Eis- Nachtisch zu verarbeiten? Frische Früchte liefern nicht nur reichlich Vitamine, sondern auch unverfälschten Geschmack. Und das Schönste: Von Natur aus bunt, bieten sie eine reiche Farbpalette ohne fragwürdige Zusatzstoffe – heißt auch: ohne zusätzliches Allergierisiko. Vielleicht pflücken die Kinder ihre Beeren sogar selbst … Sonntagsruhe, was willst du mehr?

 

Das sollten Eis-„Köche“ wissen:

  • Verschiedene Milcherzeugnisse werden gerne als Basis für die Eismasse genützt. Je höher der Fettgehalt der verwendeten Milchprodukte, umso cremiger fällt das Eis aus. Fett ist ein guter Geschmacksträger, bietet aber auch viel Kalorien- Einsparungspotenzial.
  • Zum Süßen eignen sich alle feinkörnigen oder zerlassenen Zuckersorten. Eine grobkörnige Struktur löst sich schlecht und hat negativen Einfluss auf Festigkeit und Cremigkeit der Eismasse.
  • Wenn Sie dem Eis Fruchtstücke zufügen, bestreuen Sie diese vorher mit etwas Zucker. So bilden sich beim Gefrieren keine großen Eiskristalle im Obst.
  • Kleine Mengen Alkohol eignen sich hervorragend zum Aromatisieren von Eis für Erwachsene. Likör, Rum oder Champagner verzögern aber den Gefriervorgang und machen die Masse weicher. Dosieren Sie den Alkoholzusatz nur gering, sonst gefriert die Masse gar nicht.
  • Bei der Arbeit mit einer Eismaschine halten Sie sich besser an die vorgegebenen Mengenangaben im Rezept. Wenn Sie die Eismenge z. B. verdoppeln wollen, planen Sie lieber zwei Arbeitsgänge ein, damit das Eis auch wirklich fest wird.

 

Geeiste Pfirsichwürfel
500 ml Naturjoghurt 3,2 %
150 ml Ahornsirup
250 g frische Pfirsiche Förmchen und Stiel

Die Pfirsiche schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Dann die Früchte gemeinsam mit Joghurt und Ahornsirup gut vermischen, in die Formen füllen. Nun müssen sie für etwa eine Stunde ins Gefrierfach. Danach die Früchte in der Form aufrühren und die Stiele in die Masse hineinstecken. Nach ungefähr zwei weiteren Stunden steht dem eisigen Schleckvergnügen nichts mehr im Wege.

Wer’s tropischer liebt: Mit klein geschnittenen Ananasstücken (und einem Schuss Kokoslikör für die Erwachsenen) machen Sie einen geschmacklichen Ausflug in die Karibik!

Kompott und Apfelmus hat es den Winter über genug gegeben. In der heißen Jahreszeit ist Obst in ganz anderer Verpackung gefragt. Und da Kinder nichts so lieben wie Eis, lassen sich in folgenden Eislutschern Gesundheit und Geschmack ohne Kompromisse verbinden:

 


Streifen-Lollis
500 ml frisches Pfirsichpüree
500 ml frisches Zwetschkenpüree
Förmchen und Stiele

Für das Obstpüree jeweils 600 g geschälte und entkernte Früchte grob zerkleinern, mit 200 ml Wasser sowie etwas Zucker aufkochen und fünf Minuten lang sanft einkochen lassen. Anschließend die Masse pürieren. Die verschiedenen Fruchtsorten abwechselnd in die Formen füllen und für vier bis sechs Stunden einfrieren. Vor dem Servieren die Formen kurz in heißes Wasser tauchen und das Eis vorsichtig herauslösen.

 

Karotteneis mit Pistazien
1 kleine Karotte 30 g gehackte Pistazien
125 ml Creme fraiche
125 ml Karottensaft
2 EL Zitronensaft
2 Prisen Salz
1 Prise Zucker
Förmchen und Stiele

Die Karotte sehr klein reiben und mit den übrigen Zutaten (außer den Pistazien) cremig rühren. Die Formen mit Wasser ausspülen, danach die Pistazien einfüllen und gut schütteln, damit sie an den Wänden kleben bleiben. 15 Minuten „vorfrieren“. Die Eismasse vorsichtig hineinfüllen, mit einem Deckel verschließen und für etwa fünf bis sechs Stunden ins Gefrierfach stellen. Tipp: Statt der Pistazien können auch Kürbiskerne verwendet werden! Besonders bei den klassischen Cremesorten bedarf es technischer Unterstützung. Die wahren Eisprofis werden also über kurz oder lang um eine Eismaschine – die es schon ab rund 40 Euro im Elektrohandel gibt – nicht herumkommen. Durch das ständige Rühren und gleichzeitige Kühlen wird das Eis viel cremiger und feiner. Wie wäre es etwa mit selbst gemachtem Vanilleeis?

 

Vanilleeis mit Walnuss-Krokant
Das beliebteste Eis der Welt ist hier nicht Grundlage, sondern Mittelpunkt des Geschmacks. Als bissfestes I-Tüpfelchen bietet sich selbst gemachter Nuss-Krokant geradezu an …

200 ml Milch und
200 ml Schlagobers
1/2 Vanilleschote
3 frische Eidotter
115 g Zucker
50 g Kondensmilch
100 g frische Walnusskerne
30 g Butter
40 g Ahornsirup

Milch und die halbe Menge Schlagobers mit dem Mark der Vanilleschote sowie der Schote selbst aufkochen und gleich beiseite stellen. Die Schote sofort herausnehmen, sonst wird sie bitter! Eidotter mit 80 g Zucker cremig schlagen und in die Milch rühren. Unter ständigem Rühren nochmals erhitzen und die Kondensmilch langsam beigeben, bis die Masse leicht andickt. Danach eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Das restliche Schlagobers steif schlagen und vorsichtig unterziehen. In die Eismaschine füllen und 15 bis 20 Minuten gefrieren lassen. Währenddessen den Krokant herstellen: Dazu werden die Nusskerne grob gehackt und ohne Fett kurz angeröstet. Butter, Ahornsirup und restlichen Zucker in einer Pfanne erhitzen, dann die Kerne untermischen. Nach dem Auskühlen der Masse mit einem scharfen Messer in Krokantstücke hacken.