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    Plitsch,Platsch,Badespass!


    Der Badeschaum macht lustige Blasen, die kleine Sarah plantscht mit ihren Badeenten um die Wette und lässt es sich so richtig gut gehen. Lukas hingegen hasst das Baden. Mit Müh und Not kann ihn seine Mama überzeugen, in das Nass zu steigen. Spaß hat er dabei keinen und, das braucht man nicht zu betonen, seine Eltern auch nicht.Kinder zu baden ist also nicht immer einfach.



    Das beginnt schon mit dem allerersten Bad des Winzlings. Im Spital geht es ja noch, da unterstützt die Kinderschwester die frisch gebackene Mama. Aber zu Hause wird die Prozedur dann zum Abenteuer. Daher immer alles Notwendige in Griff nähe zurechtlegen.

    Wer den Wickeltisch im Badezimmer hat, tut sich da etwas leichter. Am besten einen Utensilo über dem Wickelplatz aufhängen, wo alle Kleinigkeiten von der Pocreme über die frische Windel bis zur Nagelschere griff bereit sind.

    Dann ein Handtuch, idealerweise aus kuschelig-weichem Frottee und mit Kapuze, bereitlegen.

    Babys erstes Bad


    Nun geht es an das Baden. Perfekt ist eine kleinere Babybadewanne mit einer vorgeformten Unterseite, die den Rücken unterstützen hilft. Den Rücken der Eltern schonen Modelle, die auf Gestellen stehen (Achtung: müssen absolut stabil und standfest sein), so dass man sich nicht so tief bücken muss. Viele schwören auf die Badeeimer, in denen das Baby senkrecht gehalten wird.

    Das Badewasser immer und unbedingt auf die richtige Temperatur prüfen, bevor man den Nachwuchs ins Bad legt – dazu eignet sich ein Baby-Badethermometer. Freilich kann man auch mittels Eintauchen des Ellenbogens fest stellen, ob das Wasser bei maximal 37 Grad warm ist.

    Ebenfalls sehr wichtig: Baby muss in der Wanne immer gut gehalten werden.

    Dazu am besten einen Arm unter dem Babyarm hindurch auf die andere Seite strecken und das Baby unter der Achsel halten. Dabei kommt der Oberkörper bzw. Kopf des Kleinen auf dem Arm des Erwachsenen zu liegen. So hat man die andere Hand frei, um den Winzling vorsichtig zu waschen.


    Pflegende und kunterbunte Badezusätze


    Mit Badezusätzen anfangs sparsam um gehen, denn der Schutzmantel der Haut ist noch nicht ausgebildet. Am besten fährt man anfangs mit klarem Wasser. Später rückfettende und ölige Zusätze verwenden, diese trocknen die Haut weniger aus. Sind die Kids über das Babyalter hinaus, gibt es im Handel kindgerechte Produkte mit hohem Spaßfaktor.

    Diese sind insbesondere für Wasserscheue unter Umständen ein Anreiz, sich doch noch mit dem Nass anzufreunden. So nimmt das Wasser mit farbigen Tabletten verschiedene Farben an – in rotem, blauem oder grünem Wasser zu sitzen, ist doch wirklich einmal etwas anderes! Aber auch Farben, mit denen man die eigene Haut verziert, oder Zusätze, die das Wasser zum Knistern bringen, sind eine spannende Abwechslung.

    Natürlich darf auch Wasserspielzeug beim Badespaß nicht fehlen: Von aufziehbaren Tauchern bis zu Schüttkübeln gibt es alles, was Kindern das Plantschen versüßen kann.

    Mit Maß und Ziel


    Viele Erwachsene steigen gerne mit Baby in die Wanne, was man aus hygienischen Gründen gut überdenken sollte. Je größer das Kleine, umso weniger bedenklich ist es freilich. Auch mit älteren Geschwistern baden Kids gerne und vor allem im Kleinkindalter ist dies auch für die Eltern praktischer. Anfangs muss das Bad nicht allzu oft sein.

    Ein-, zweimal pro Woche reicht es durch- aus. An den Tagen, an denen nicht gebadet wird, sollte die Hygiene trotzdem nicht zu kurz kommen. Von oben nach unten Säuglinge werden am Wickeltisch auf ein Handtuch gelegt, ausgezogen und vom Gesicht ausgehend sanft gewaschen. Weicher als ein Waschlappen ist dafür eine Stoffwindel, die in handwarmes Wasser getaucht und ausgedrückt wird.

    Vom Hals abwärts dann den Körper waschen, insbesondere die Hautfalten an Hals, in den Achseln etc. nicht vergessen (diese besonders gut trockentupfen, bei hartnäckigem Schmutz auch mit Babyöl auf einem Wattestäbchen reinigen), Babys Beine hochhalten und den Popo abwaschen, bei Mädchen auch die Schamhügel immer von vorne nach hinten, bei Buben den Hodensack beim Reinigen anheben, aber nie die Vorhaut zurückschieben. Dann das Baby auf den Bauch drehen und den Rücken waschen. Nach dem Reinigen geht es ans Eincremen.

    Auch hierfür gilt zunächst: Creme in Maßen verwenden. Denn die Haut sollte ihre Fähigkeit behalten, sich allein zu regenerieren. Wichtig ist, dass die verwendete Creme keine Konservierungs- oder Duftstoffe enthält. Spezielle Babyprodukte, auch Naturprodukte für Kleine, sind anzuraten. Je älter das Kind, umso stärker kann in die Tiegel gegriffen werden. Insbesondere für den Spaziergang in der Kälte sollte nie auf eine spezielle Creme verzichtet werden.

    Wind- und Wettercremes sind fetthaltiger und erfüllen ihre Aufgabe, die empfindliche Haut zu schützen, gut. Allerdings sollten sie wirklich nur für den Aufenthalt draußen verwendet werden, da die Haut in der Wärme unter dem Schutzschild überhitzt werden würde.

    Bei manchen Kids hört sich der (Pflege-)Spaß beim Eincremen allerdings endgültig auf – da helfen dann nur noch lustige Spielchen.

    Nagel- und Haarpflege


    Mit der Zeit wird auch die Körperpflege zum Bestandteil des Tagesablaufs. Während das erste Nägelschneiden noch eine Herausforderung ist, wird es später freilich zur Selbstverständlichkeit. In der Zeit nach der Geburt schneidet man die Nägel noch nicht, da sie noch zu weich sind.

    Kratzen sich Babys, zieht man ihnen kleine Fäustlinge aus Baumwollstoff an oder zieht die Ärmel über die Hände. Geht es dann ans Schneiden, sollte man dies mit einer speziellen Baby-Nagelschere mit abgerundeten Spitzen tun.

    Wichtig: Nägel immer gerade abschneiden, damit sie nicht einwachsen.

    Tricks gibt es auch für die Haarpflege: Anfangs genügt es völlig, den Kopf mit einem feuchten Waschlappen oder einer Stoffwindel abzutupfen. Mit dem Shampoo keine Experimente wagen – Baby erschrickt sehr, wenn man den Schaum mit einem Wasserstrahl aus der Brause abspült und wird unter Umständen die Freude am Baden verlieren.

    Am besten den Kopf leicht nach hinten neigen und das Haar mit warmem Wasser aus einer Kunststoffkanne reinigen.
    Die Fontanellen dabei nicht drücken, jeweils Augen und Ohren mit der Hand abschirmen, sodass kein Wasser hineinkommt.
    Die Ohren übrigens ganz innen nicht reinigen, das könnte böse enden.


    Wir wünschen fröhliches Plantschen!



    Fotocdredit: FamVeld/ Shutterstock.com

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