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Tag des Meeres – Denn Klimaschutz geht uns alle etwas an!

Tag des Meeres – Denn Klimaschutz geht uns alle etwas an!

Der 8. Juni steht ganz im Zeichen des Meeres. 2009 ernannten die Vereinten Nationen diesen Tag zum Tag des Meeres (World Ocean Day).

Wunderschöner Sandstrand mit türkisblauem Wasser, rauschende Wellen und Sonne pur – ein perfekter Urlaub. Viele von uns fahren im Urlaub ans Meer und genießen die Ruhe. Doch die Ozeane werden immer mehr zu einer riesigen Müllkippe.

Das Ungeheuer Plastik

Plastik baut sich extrem langsam ab (es dauert mehrere hundert Jahre) und kann für viele Tiere lebensbedrohlich sein. Ein Beispiel: Ein gewöhnliches Plastiksackerl sieht im Wasser zum Verwechseln einer Qualle ähnlich. Quallen werden im Normalfall von Schildkröten gejagt. Für Schildkröten sind die Plastiktüten also Beute – beim Versuch, die vermeintliche Qualle zu essen, ersticken aber viele Schildkröten.

 

Wie das Klima darunter leidet

Die Weltmeere sind sehr wichtig für unser Klima und dafür verantwortlich, dass wir überhaupt auf der Erde leben können. Aus diesem Grund ist es auch unsere Aufgabe, die Meere so zu erhalten, wie sie einmal waren. Wenn wir nichts dagegen unternehmen, wird laut Studien bereits in 35 Jahren die Menge des Plastikmülls größer sein als die der Fische.

Was können wir tun?

Die wenigsten Menschen schmeißen Müll ins Meer, jedoch ist das auch nicht das Problem. 80% des Plastiks in den Ozeanen stammen nämlich vom Festland und gelangen durch Wind und Flüsse ins Meer.

  1. Zum einen können wir also unseren Verbrauch an Plastik reduzieren und zum anderen den Müll trennen und richtig entsorgen.
  2. Viele Körperpflegeprodukte und Kosmetika enthalten feste, flüssige und wachsartige Kunststoffe. Dabei gibt es Alternativen – Naturkosmetik kommt ohne die Zutat Plastik aus. Plastik im Produkt zu erkennen, ist nicht ganz einfach. Diese Stoffe weisen z.B. auf künstliche Polymere hin: Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) oder auch Nylon.
  3. Nicht immer gleich in die Tonne mit allem! Auch manche Plastikgegenstände lassen sich reparieren bzw. als etwas anderes nutzen. Für Plastikmüll-Upcycling gibt es jede Menge Ideen im Netz.
  4. Vermeiden Sie Kunstfasern! Denn beim Waschen von Kunstfaser wie etwa Polyester lösen sich winzig kleine Faserteile aus der Kleidung, werden mit dem Abwasser fortgespült und landen am Ende im Meer. Ein Blick aufs Etikett vorm Kauf lohnt sich!
 
Wir alle sind mit schuld an der Verschmutzung der Ozeane, deshalb sollten wir auch alle miteinander etwas dagegen tun – kleine Schritte, die am Ende Großes bewirken können!

Text: Lisa Beneder

Fotocredit: Rich Carey/Shutterstock.com

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