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Welttag des Buches
23.04.2018 16:05
Foto: Skolova - shutterstock.com

Welttag des Buches

Die Wahl des Datums liegt in einer katalanischen Tradition begründet, bei der man sich zum Namenstag des Heiligen St. Georg Rosen schenkt. Seit den 1920er Jahren wurden aufgrund des Betreibens der Büchergilde Barcelonas auch Bücher verschenkt. Auf Antrag Spaniens, wurde der 23. April schließlich weltweit zum Tag des Buches erklärt.

Bei der Einführung im November 1995 gab die UNESCO als Ziel aus, dass Bücher für jeden überall zugänglich sein sollen. Milagros del Corral, Bibliothekarin und damals zuständige Direktorin der UNESCO, meinte: "Lesen bedeutet einen interaktiven Dialog mit dem vom Autor eines Textes geschaffenen virtuellen Universum aufnehmen: einem Universum intellektueller Beschreibungen, das sich jeweils unterscheidet, abhängig von der Phantasie jedes einzelnen Lesers."

Aber um nicht nur die Möglichkeit zum Lesen zu schaffen, sondern auch zu ermuntern sie wahrzunehmen, bedarf es des Einsatzes der Eltern. Diese können mit dem gemeinsamen Lesen und Betrachten von Bilder- und Kinderbüchern ihre Begeisterung an den Nachwuchs weitergeben. Dies wird im Kindergarten als elementarer Bildungseinrichtung fortgesetzt.

Gespräche und Diskussionen über den Inhalt, Rollenspiele, kreative Auseinandersetzung mit dem Inhalt, etwa durch eine Fortsetzungsgeschichte oder Zeichnungen, setzen die Literaturvermittlung fort, und machen Büchern zu Begleitern fürs Leben.


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