Home > Wohnen > Lifestyle > Tipps: Plastik sparen im Familienalltag

Tipps: Plastik sparen im Familienalltag

Tipps: Plastik sparen im Familienalltag

Es lässt sich nicht mehr abstreiten: Plastik verschmutzt Seen, Flüsse und Meere. Zudem gefährden die Schadstoffe im Plastik auch unsere Gesundheit und die unserer Kinder. Es ist an der Zeit, unsere Konsumgewohnheiten zu hinterfragen. Plastik sparen geht leichter als gedacht und kann dabei zusammen mit der ganzen Familie in Angriff genommen werden.
Wichtig dabei ist auch, dass Sie Ihren Kindern alles Schritt für Schritt erklären und ihnen dabei nahebringen, warum der Verzicht auf Plastik essentiell ist.

1. Tipp: Verzichten Sie auf Plastiksäcke!

Bestimmt jeder hat bei seinem Lebensmitteleinkauf schon einmal auf Plastiksackerl zurückgegriffen. Die meisten solcher Sackerl werden allerdings nach dem Einkauf gleich wieder weggeworfen. Einige Supermärkte haben bereits eine Initiative gegen Plastiksackerl gestartet.
Dabei ist es ganz einfach, auf Plastiksäcke zu verzichten. Sie haben bestimmt Stofftaschen, Körbe oder ähnliches zuhause. Sie können auch ein dünnes Sackerl in Ihre Jackentasche geben – z.B. für spontane Einkäufe.
Beim Einkauf am Markt können Sie dem Verkäufer Ihre Stofftasche reichen, so benötigen Sie auch hier kein weiteres Sackerl.  

2. Tipp: Wiederverwendbare Alternativen

Hand aufs Herz: Wie oft verwenden Sie Wegwerfartikel aus Plastik? Einmal ausgepackt, das Plastik wird weggeworfen. Angefangen bei Getränkeflaschen, Kaffeebecher, Plastikstrohhalme, Tampons usw.
Auf einige Dinge können Sie allerdings leicht verzichten, indem Sie wiederverwendbare Produkte kaufen. So sparen Sie nicht nur Geld, sondern schonen auch die Umwelt.
Mittlerweile gibt es viele Alternativen – z.B. Bambus-Strohhalme statt den herkömmlichen Plastikstrohhalmen. Diese sind nicht nur umweltschonend, sondern sehen auch gut aus!

3. Tipp: Auf die Kosmetik achten

Viele Kosmetikartikel wie z.B. Zahnpasta, Peelings, Duschgels und Hautcremes beinhalten Mikroplastik als Schleif-, Binde- oder Füllmittel. Diese sind nicht nur schädlich für unsere Umwelt, sondern auch für Ihre Haut! Wenn Sie auf solche Kosmetika verzichten wollen, greifen Sie zu zertifizierter Naturkosmetik.

4. Tipp: Mittagessen to-go geht auch nachhaltig!

Gehören Sie zu den Menschen die mittags gerne frische Luft schnappen und sich ihr Mittagessen von einem Restaurant abholen? Dagegen ist nichts auszusetzen, allerdings werden in Restaurants die Speisen oft in Einweg-Plastiktassen abgepackt. Nehmen Sie sich stattdessen Ihr eigenes Geschirr mit!

5. Tipp: Auch auf die Kleidung achten

Vermeiden Sie synthetische Kleidung, denn viele Kleidungsstücke enthalten Kunststoff. Polyester- und Nylon-Textilien, beispielsweise, sind aus tausenden kleinen Plastik-Mikrofasern hergestellt.
Beim Waschen dieser Kleidungsstücke landen mit jedem Waschgang unzählige Mikrofasern in unserem Wasserkreislauf. Verwenden Sie daher Naturmaterialien wie Baumwolle, Leinen oder Hanf.


Text: Lisa Beneder
Fotocredit: ARIMAG; dmitriylo/Shutterstock.com

Diesen Artikel weiterempfehlen oder später lesen: