Schinkenguglhupf

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Nicht nur in den Bäckereien ist er der meist verwendete Teig, auch im Haushalt wird er gerne hergestellt. Einerseits weil er so vielfältig zubereitet werden kann, andererseits ist dieser Teig auch zum Einfrieren bestens geeignet und kann so jederzeit auf Vorrat hergestellt werden.

Kein Teig ist so einfach in der Herstellung, so verwandlungsfähig durch seine Zutaten und so robust wie der Germteig.

Pressgerm: sollte stets frisch gekauft werden! Für einen kürzeren Zeitraum kann sie kühl und dunkel gelagert werden. Sie ist auch zum Tiefkühlen geeignet.

Frische Germ: sollte von heller, gelb-brauner Farbe sein, leicht zerbröckeln, einen muschelartigen Bruch zeigen und fein säuerlich schmecken.

Trockengerm: wird einfach ins Mehl gestreut und in warmer Milch oder Wasser aufgelöst. Die Haltbarkeit beträgt ca. 1 Jahr

Frische Germ ist ein wichtiger Lieferant der Vitamine B1 und B2, welche die Tätigkeit der Gehirn- und Nervenzellen beeinflussen. Außerdem kann aus frischer Hefe vermischt mit Flüssigkeit auch eine Gesichtsmaske gegen Akne zubereitet werden.

SCHINKEN-GUGLHUPF

· 250 ml lauwarme Buttermilch
· 10 dag weiche Butter
· 3 Eier
· 40 dag Mehl
· 1 Pack. Trockengerm
· 10 dag geriebenen Parmesan
· 25 dag geriebene Karotten
· 20 dag klein gewürfelten Schinken
· 3 EL gehackte Petersilie
· 10 dag gehackte Walnüsse
· 1 TL Salz
· 1 TL Honig

1. Vermischen Sie Buttermilch, Butter, Eier, Honig, Salz, Mehl und Germ zu einem glatten Teig und lassen ihn an einem warmen Ort zugedeckt 2 Stunden gehen.
2. Eine Guglhupfform einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
3. Kneten Sie die restlichen Zutaten zum Teig und füllen Sie die Masse in die Form.
4. Den Guglhupf bei 180 °C ca. 50 min backen und noch heiß stürzen.

Schmeckt warm z.B. mit einer Champignonsauce, aber auch kalt mit Salatgarnitur.
TIPP: Lässt sich gut als Jause für den nächsten Tag mitgeben!

Fotocredit: Rimma Bondarenko/Shutterstock.com