Ideen können die Welt verändern: HELLE KÖPFE – Deine Ideen helfen anderen!

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Diesen Herbst startet die österreichische Hilfsorganisation LICHT FÜR DIE WELT erstmals eine Kampagne, bei der Kinder und Jugendliche zwischen 6 – 17 Jahren mit einer kreativen Idee das Leben von jungen Menschen mit Behinderung in Afrika besser machen können: HELLE KÖPFE – Deine Ideen helfen anderen!


ÜBER DIE AKTION

Kreativ aktiv werden: Bis zum 24. Dezember 2014 überlegen sich Kinder und Jugendliche in Gruppen ihre eigene Spendenaktion, wie z.B. Muffins backen und verkaufen oder einen Flohmarkt organisieren. Der Erlös der Aktion fließt in inklusive Bildungsprojekte von LICHT FÜR DIE WELT und ermöglicht Kindern mit Behinderungen den Schulbesuch. 9 von 10 Kinder mit Behinderungen haben keinen Zugang zu Bildung.

Mit Kreativität und Teamgeist können junge Menschen sich für andere junge Menschen stark machen und dabei sogar Preise gewinnen:

1. Preis: Schul-Jonglierset mit Bällen, Pois, Diavolo-Sets und vielem mehr! von Filzis Jonglerie, im Wert von
€ 379,-

2. Preis: Bücher-Gutscheine für spannende Abenteuer im Kopf! von Buchhandlung Heyn, im Wert von
€ 150

3. Preis: 20 x Cineplexx Kinovergnügen für dich und deine Freunde!

Publikumspreis:
FAIRTRADE Produktkorb mit vielen leckeren Fairtrade-Produkten!

RECHT AUF BILDUNG

Der Friedensnobelpreis wurde heuer an zwei Menschenrechtler vergeben, die sich aktiv für die Rechte von Kindern einsetzen: diese Geste setzt ein Zeichen dafür, dass Kinder weltweit ein Recht auf Bildung haben sollten. Kailash Satyarthi, einer FriedensnobelpreisträgerInnen, ist Mitbegründer der „Global Campaign for Education“, deren Partner LICHT FÜR DIE WELT ist und in Österreich mit Aktionen wie der Global Action Week Bewusstsein für das Thema Bildung für alle – also auch für junge Menschen mit Behinderungen – schafft.

Die Kinder- und Jugendkampagne HELLE KÖPFE – Deine Ideen helfen anderen will genau das verwirklichen: Kinder mit Behinderungen in Afrika sollen Bildung erhalten. Und dies durch die Ideen und den Teamgeist von jungen Menschen in Österreich, die sich eine kreative Spendenaktion überlegen.

Schulische Inklusion

Mehr als 90% der Kinder mit Behinderung in Entwicklungsländern haben keinen Zugang zu Bildung. Der Ansatz der inklusiven Bildung zielt darauf ab, Bildungs- und Ausbildungsangebote so zu gestalten, dass alle Menschen diese auch nutzen können. Inklusive Bildung für Kinder heißt daher nicht nur Bildung für behinderte Kinder. Auch Diskriminierung aufgrund von sozialer oder kultureller Zugehörigkeit, Alter oder Religion können den Zugang zu Schul- und Ausbildung erschweren.

Inklusion ist die Zielformulierung für ein barrierefreies und inklusives Bildungssystem, das für alle Menschen offen ist. Deshalb ist ein Millenniums-Entwicklungsziel der internationalen Staatengemeinschaft, bis zum Jahr 2015 allen Kindern eine Grundschulbildung zu ermöglichen.

Nach Schätzungen der WHO gibt es weltweit über eine Milliarde Menschen mit Behinderung. Davon leben 80% in Entwicklungsländern. Darunter Millionen Kinder, die oft vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sind und weder Bildung und Rehabilitation erfahren. LICHT FÜR DIE WELT setzt an dieser Stelle an und unterstützt u.a. Projekte in den Armutsgebieten von Afrika, Asien und Lateinamerika. Alleine im Jahr 2013 wurden so 67.728 behinderte Kinder rehabilitativ gefördert.

Es sind Kinder wie die 10-jährige Rihanata aus Burkina Faso (unten im Bild), die junge Menschen mit ihren kreativen Spendenaktionen im Rahmen von HELLE KÖPFE unterstützen können.

Die Geschichte von Rihanata aus Burkina Faso

Rihanata ist zehn Jahre alt und lebt in Burkina Faso. Im Alter von 5 Jahren erkrankte sie an Malaria, wodurch ihr gesamter Körper gelähmt wurde und sie sich überhaupt nicht mehr bewegen konnte. Durch intensive Rehabilitation in einem Projekt von LICHT FÜR DIE WELT änderte sich das: Früher konnte sie sich überhaupt nicht bewegen.

Jetzt kann sie die linke Hand bewegen und lernt damit zu schreiben. Und obwohl die Beine immer noch gelähmt sind, kann sie jetzt sogar alleine sitzen. Früher brauchte sie Hilfe beim Aufstehen und Niedersetzen (z.B. wenn sie schlafen ging), jetzt kann sie das auch schon alleine. Früher konnte sie auch nicht alleine trinken und essen, jetzt kann sie es.

Rihanata geht bereits zur Schule, in die erste Klasse. Sitzt am Boden, da sie nicht am Sessel sitzen kann. Dadurch ist der Weg zur Tafel auch kürzer, kann am Boden zur Tafel krabbeln und dann mit einem Zeigestab auf die Tafel zeigen.

Kann den Schulweg beinahe alleine zurücklegen. Normalerweise sind die Kinder in Gruppen unterwegs und begleiten einander auf dem Schulweg. Rihanata ist gut integriert, ihre Arbeiten in der Schule sind gut. Sie hat viele Freunde im Dorf und in der Schule – diese begleiten sie auch nach Hause.

Mehr über HELLE KÖPFE unter: www.hellekoepfe.at

Fotocredit: Ulrich Eigner

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