Holunder – duftende Blütensterne

 

Im Volksglauben hausen die guten Hausgeister in Holunder-Bäumen, daher überlegt sich der abergläubische Landbewohner ganz genau, ob er einen Holunder fällen soll oder nicht. dem

Dem Holunder, auch Holler genannt, werden heilende Wirkungen zugeschrieben.

Getrocknete Blüten als Teeaufguss sind ein gutes Mittel gegen Erkältungen. Sie wirken stark schweißtreibend und stärkend auf die allgemeinen Abwehrkräfte. Auch eine geringe schleimlösende und harntreibende Wirkung ist zu bemerken.

Die Volksmedizin fand über die Jahre zahlreiche Verwendung für den Holunder. Durch die Fähigkeit, die Ausscheidung zu fördern, wurde Holunder bei Rheuma, Gicht und Hautkrankheiten als sogenanntes „Blutreinigungsmittel“ eingesetzt. Außerdem soll er bei Neuralgien und Ischias helfen.

Die schwarzen Beeren enthalten sehr viel Vitamin C und können als Saft oder Kompott verwendet werden. Die reifen Früchte sollten übrigens nie roh gegessen werden, da sie Verdauungsstörungen und Brechreiz erzeugen können.

Hauptwirkstoffe sind ein komplexes ätherisches Öl und Flavonoide, daneben organische Säuren, Sterole, Schleimstoffe, Gerbstoffe und Vitamine A und C.

Holunderblütensirup

· 200 g Zucker
· 600 ml Wasser
· 6 Holunderblüten
· 2 ungespritzte Zitronen
· 2 TL Zitronensäure

1. Zucker und Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.
2. Holunderblüten waschen und 10 min mitköcheln lassen.
3. Zitronenschalen dazugeben und 5 Stunden ziehen lassen und durch ein feinmaschiges Sieb seihen.
4. ausgepressten Zitronensaft mit Zitronensäure vermischen und unterrühren.
5. Mit einer gewaschenen Blüte in eine verschließbare Flasche füllen.

TIPP: 2 EL gekühlten Sirup mit Sekt oder Weißwein aufgegossen ergibt einen köstlichen Sommer-Cocktail!

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