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    Bis zum Rand gefüllt?!


    Neben dem Ranzen ist definitiv die Schultüte das wichtigste Utensil am ersten Schultag. Doch was soll bloß hinein? Die Mischung aus Süßem und netten Kleinigkeiten macht es.



    Die Qual der Wahl geht für Sie schon los, bevor Sie überhaupt eine Schultüte haben: Sollen Sie selber eine basteln, was viel, viel persönlicher ist? Oder doch eine Schultüte im Laden kaufen? Bei diesem Produkt können Sie dann auch noch wählen, ob es bereits fertig bestückt sein soll oder ob Sie es selbst befüllen.
    Da kommen einige Faktoren zusammen, die schließlich wohl den Ausschlag geben werden: Zunächst die Zeit. Sowohl das Basteln als auch das Kaufen und Verpacken von netten Kleinigkeiten erfordert eine gewisse Dauer. Beim All-Inclusive-Produkt ist der Aufwand entsprechend geringer, was sich die Hersteller aber entsprechend bezahlen lassen.

    Wenn Ihr Geschick mit Schere und Kleber nicht überragend ist, können Sie durchaus die Zwischenlösung wählen: Kaufen Sie eine industriell gefertigte Schultüte sowie die Geschenke und Schleckereien. Einen großen Vorteil hat dies: Sie wissen auf jeden Fall, was in der Schultüte steckt!

    Süßes und kleine Geschenke

    Typischerweise setzt sich deren Inhalt aus Süßigkeiten sowie netten und nützlichen Kleinigkeiten zusammen. Gerade bei Bonbons, Lutschern & Co. lohnt sich das Hinschauen. Grundsätzlich sind sie nichts Schlimmes, wenn Ihr Kind davon nur in Maßen isst. Überlegen Sie also, wie viele Süßigkeiten Sie Ihrem Kind spendieren.
    Ganz gut gelingt die Reduzierung des süßen Naschwerks, wenn Sie zusätzlich kleine nette Geschenke in der Schultüte platzieren und die Süßigkeiten als „Füllmaterial“ dazwischen legen. Die Bandbreite dabei ist groß – von einem außergewöhnlichen Anspitzer oder einem Radiergummi in Form einer Erdnuss über spezielle Motivstifte (zum Beispiel mit Gummitieren an einem Ende) bis hin zu einer Hörspiel-CD oder einem Buch für Erstklässler.

    Wichtig: Alles in der Schultüte soll ein Minimum an Spaßfaktor haben! Und es sollte das widerspiegeln, was der Tag im Leben Ihres Kindes und (zumindest sollte es so sein) auch in Ihrem Leben ist: etwas ganz, ganz Besonderes. Denn die Einschulung ist etwas, an das wir uns als Erwachsene in den meisten Fällen noch recht gut erinnern können.

    Zudem können Sie auch ein wenig tricksen: Stopfen Sie die Spitze der Schultüte mit (etwas) Geschenkpapier aus. So rutschen die Süßigkeiten nicht ganz nach unten. Und Sie müssen dann keine Massen in die Schultüte füllen. Übertreiben Sie es aber auch nicht mit dem Geschenkpapier. Denn die Kids vergleichen durchaus den Inhalt der Schultüte. Und da sollte Ihr Kind doch ein wenig mithalten können.



    Text: Mag.Celina Thimm
    Foto: Poznyakov/Shutterstock.com


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