Die Schilddrüse in der Schwangerschaft

So klein die Schilddrüse auch ist, sie spielt in unserem Organismus eine wesentliche Rolle. Die von ihr produzierten Hormone haben auch Einfluss auf eine mögliche Schwangerschaft.

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Die Schilddrüse spielt als Hormonproduzent eine wichtige Rolle im Zusammenspiel der vielen unterschiedlichen Körperfunktionen – insbesondere beim Stoffwechsel. Hier werden die Hormone Trijodthyronin (T3), Thyroxin (T4) und Kalzitonin produziert.
Der Fokus liegt besonders auf den beiden Botenstoffen T3 und T4. Direkten Einfluss haben sie auf die Darmmotorik, den Energieverbrauch, den Herzschlag, die Körpertemperatur, die Schweißproduktion – und nicht zuletzt auf Sexualität und eine mögliche Schwangerschaft.

Ohne Eisprung keine Schwangerschaft

Im Fokus der Frauenärzte sind die Hormonwerte sowohl wegen der Fruchtbarkeit als auch später in der Schwangerschaft. Sowohl die Schilddrüsenunterfunktion als auch die Überfunktion der Schilddrüse kann nachhaltig Einfluss auf Menstruationszyklus und Eisprung haben.

Symptome der Schilddrüsenerkrankung

Symptome einer Überfunktion (Hypothyreose) können Abgeschlagenheit, Frieren und eine Zunahme des Körpergewichts sein. Typisch für die Unterfunktion (Hyperthyreose) können Gewichtsreduktion, Rastlosigkeit und starkes Schwitzen sein.
In der Schwangerschaft spielt die Schilddrüsenunterfunktion eine Rolle. Dann kann es zu gefährlichen Störungen in der Entwicklung des ungeborenen Lebens kommen.


Die Schilddrüse in der Schwangerschaft

Im großen Zusammenspiel aller Organe liegt, wenn es um den Kinderwunsch geht, immer wieder das Augenmerk auf den Hormonproduzenten. Gerade auch die Funktion der Schilddrüse muss stimmen.

Text: Stefan Trockel
Fotos: Alexander Raths/Shutterstock.com