Kleine ganz groß

Werbung

 

Mode ist für die Kids von heute kein Fremdwort mehr. Ganz im Gegenteil – oft wissen sie besser als die Großen, was gerade „angesagt“ ist. Nicht umsonst ist die Kindermode so vielfältig wie noch nie. Erhältlich ist sie in allen Preisklassen, von super-günstig bis zu top-exklusiv, per Internet, in der Boutique oder bei der Modekette. Hauptsache, die Teile sind trendy. Seien es die neuesten Farben oder die aktuellen Schnitte, der Nachwuchs ist in jedem Fall live dabei.

Markenkult

Modisch zu sein, gilt heute als cool. Dementsprechend sind gewisse Marken angesagter als andere, und die Kinder vergleichen auch untereinander, was sie tragen. Ein Gruppendruck, dem Eltern gegensteuern können, indem Aussehen und Passform des Teils stärker bewertet werden als die Marke. Zieht sich der Wert der „Individualität“ durch die gesamte Erziehung, kann dieser auch bei der Kleiderfrage zum Ausdruck kommen. Allerdings sollte man darüber nicht vergessen, dass Kinder in Gruppen leicht zu Außenseitern werden können, wenn sie sich ganz „anders“ geben.

Daher gilt es auch hier, den goldenen Mittelweg zu finden. Markenbewusstsein gut und schön, aber mit Maß und Ziel. Und unter Berücksichtigung der kritischen Fragen, ob das Teil wirklich hält, was es verspricht, zur restlichen Garderobe und dem Aussehen des Kindes passt und das Preis-Leistungs-Verhältnis für die Familie in Ordnung ist.

Kombinationsgabe

Auch wenn es verlockend ist: Beim Einkaufen für Kids lieber nicht über die Stränge schlagen, denn meistens sind die Teile nach einer Saison zu klein. Daher lieber auf einige Basics als Grundlage, auf der aufgebaut werden kann, setzen. Manche Hersteller bieten ganze Serien von Kleidungsstücken an, die farblich aufeinander abgestimmt und untereinander gut zu kombinieren sind. Prinzipiell sind zwei, drei (oder mehr) Paar Jeans aus dem Kleiderkasten von Bub und Mädchen nicht wegzudenken.

Weitere „Must-haves“ sind T-Shirts und Sweatshirts, die jegliche Bewegungsfreiheit ermöglichen und bestimmt nicht kratzen, im Winter kommen dazu warme Hosen und kuschelige Fleece-Tops. Für die Übergangszeit liegen leichte Windjacken im Trend, während die Daunenjacke bzw. der -mantel als Warmhalter im Winter unschlagbar ist.

Die Schuh-Auswahl

Bei der Auswahl der Schuhe sollte besonderes Augenmerk auf die Qualität gelegt werden. Die gute Verarbeitung ist dabei ebenso wichtig wie das Material. Dieses sollte atmungsaktiv, dabei weich und im Herbst und Winter ganz wichtig: wasserundurchlässig sein. Guter Halt ist das Um und Auf bei der Kaufentscheidung. Und: Jedes Kind sollte seine eigenen Schuhe bekommen, denn das Fußbett verändert durch das Tragen seine Form. Damit würden die Schuhe dem „zweiten Kind“ nicht optimal passen. Auch bei der Größe dürfen keine Kompromisse gemacht werden.

Sind die Schuhe zu klein oder zu groß, ist das für den kindlichen Fuß alles andere als gesund. Auch regelmäßiges Nachmessen macht sich bezahlt – und zwar beider Füße, da diese unterschiedlich wachsen. Innerhalb eines Jahres wächst der Kinderfuß um mehrere Größen, wobei eine Schuhgröße umgerechnet 6,6 Millimeter beträgt. Übrigens erübrigt es sich, Kinder zu fragen, ob ihnen ihre Schuhe zu klein sind: Bis zum Alter von etwa fünf Jahren spüren Kinder keinen Unterschied zwischen passenden und nicht passenden Schuhen, weil ihr Nervensystem noch nicht entsprechend ausgeprägt ist.

Die Frage „Wie viele Schuhe braucht ein Kind pro Saison?“ lässt sich wohl nur entsprechend dem vorhandenen Budget korrekt beantworten. Grundsätzlich gilt aber: Lieber wenige, dafür hochqualitative Schuhe kaufen.

 

Der Fuß hat im Lauf des Lebens Höchstleistungen zu erbringen, also sollte man ihn hegen und pflegen und vor allem die Weichen für später im Kindesalter richtig stellen. Laut Untersuchungen weist bereits ein großer Teil der Jugendlichen ab 16 Jahren Fußschädigungen auf. Daher: Unbedingt auf die Passform achten.

Schuhe kaufen aber richtig

Wichtig: guter Halt und seitliche Stütze für den Kinderfuß

Nachmessen: Kinderfüße wachsen schneller, als man denkt. Daher in dreimonatigem Intervall die Füße nachmessen lassen und zwar immer beide. Messlatte unter: www.naturino.com

Zehen: brauchen Platz, um bewegt werden zu können.

Sohle: rutschfest und biegsam, Material: hochwertig, atmungsaktiv

Fersenteil: sollte weich sein, um Schmerzen beim Tragen der Schuhe zu verhindern.

Verschlüsse: sollen einfach zu öffnen und zu schließen sein, guten Halt bieten

Fotos: Hersteller, beigestellt

Related Stories
Search Posts