Zucchinistrudel

Die Einzahl „Zucchino“ wird im deutschsprachigen Raum kaum verwendet. Dieses, der Gurke ähnliche Gemüse, ist konkurrenzlos vielseitig und anpassungsfähig, was die große Vielfalt an Rezepten beweist.

Zucchini sind fleischige Beerenfrüchte einer rasch wachsenden, kurzstämmigen und anspruchslosen Pflanze. Sie braucht nur geringe Wärme, ist aber sehr frostempfindlich. Während des Sommers tragen Zucchinipflanzen reichlich Früchte.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Stielansatz vorhanden ist. Außerdem sollte sie frisch, fest und ohne Oberflächenschäden sein. Weiche Zucchini wurden zu kalt gelagert!

Im Gemüsefach des Kühlschrankes sind sie 2-3 Wochen haltbar. Sie sollten aber nicht gemeinsam mit Tomaten oder Obst lagern – diese produzieren Äthylen, dadurch werden Zucchini weich und fleckig.

Das kalorienarme Gemüse liefert außer den Vitaminen C und Provitamin A auch reichlich Kalzium, Phosphor und Eisen.

Zucchini sind leicht verdaulich und gut bekömmlich und werden daher auch gerne in der Babykost eingesetzt.

Zucchinistrudel

· 1 Packung Strudelteig
· 250 g Alt Wiener (Brösel-) Topfen
· 250 ml Sauerrahm
· 4-5 größere Zucchini
· 1 kleingehackte Zwiebel
· Salz, Pfeffer

1. Reiben Sie die gewaschenen, ungeschälten Zucchinis, salzen sie etwas ein und lassen sie ½ Stunde rasten.
2. Füllen Sie die Zucchinimasse in ein Tuch und drücken das freigesetzte Wasser fest aus.
3. Mischen Sie die Zucchini mit Zwiebel, Rahm und Topfen und würzen kräftig mit Salz und Pfeffer.
4. Streichen Sie die Masse auf 2/3 des Strudelteiges und rollen ihn gleich am Blech ein.
5. Backen Sie den Strudel bei 200 °C bis er eine schöne braune Färbung hat.
6. Servieren Sie dazu kleine neue Kartoffeln und einen bunten Salat.

VORSICHT: Der Strudel ist sehr weich und rinnt etwas aus.

Foto: Lapina Maria – shutterstock.com